Titel: Verbinden von Kesselwänden mit Bleiplatten für Sulfitstoffkessel u. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 9 (S. 570–571)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi12_9

Verbinden von Kesselwänden mit Bleiplatten für Sulfitstoffkessel u. dgl.

Nach E. Baron Ritter und C. Kellner in Podgora bei Görz (D. R. P. Kl. 48 Nr. 34074 vom 18. December 1884) werden die Kesselwände zunächst mit einer unter 170° schmelzenden Legirung überzogen und dann mit Bleiblech bekleidet, welches mit dergleichen Legirung überdeckt ist, Das Blech wird fest angeschlagen, |571| mit der Legirungsseite gegen die gleichfalls mit Legirung überzogene Gefäſswand, worauf die Ränder verlöthet werden.

Hierauf wird das Gefäſs geschlossen und trockener, am besten überhitzter Dampf von wenigstens 5at eingeleitet und einige Stunden darin gelassen. Der Dampf soll das Blei noch geschmeidiger machen und dasselbe vermöge seiner Spannung fest gegen die Wandungen des Gefäſses pressen, so daſs die jetzt schmelzende Legirung der Bleifläche mit derjenigen der Eisenfläche zusammenflieſst. (Vgl. Suckow bezieh. Makin 1885 256 142. 258 318.)

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