Titel: Betrieb städtischer Telephonanlagen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 260/Miszelle 5 (S. 570)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj260/mi260mi12_5

Betrieb städtischer Telephonanlagen.

Während sonst jeder Theilnehmer an einer städtischen Telephonanlage nur mit einem Leitungsdrahte an das Umschalte- oder Vermittelungsamt angeschlossen wird und man sich durch zweckmäſsige Umschalter die Verbindung dieser Leitungen unter einander bequem ausführbar zu machen bemüht (vgl. u.a. 1883 248 * 327. 247 * 390. 1885 256 * 443), berichtet J. Baumann in der Zeitschrift für Elektrotechnik, 1886 * S. 76 über ein anderes Verfahren, wonach jeder Theilnehmer eine besondere Leitung erhalten soll, in welcher das Sprechen mit dem Telephon vor sich geht; auſserdem aber sollen die Theilnehmer in Gruppen von entsprechender Zahl abgetheilt und jeder Gruppe noch ein gemeinschaftlicher, zum Vermittelungsamte führender Draht gegeben werden, welcher von jedem der Theilnehmer bloſs zum Rufen des Vermittelungsamtes benutzt wird. Diese Anordnung und die für dieselbe in Vorschlag gebrachte, a. a. O. näher besprochene, sehr einfache Betriebsweise soll eine merkliche Ersparniſs in dem das Vermittelungsamt bedienenden Personal ermöglichen und gestattet zugleich für jede Gruppe eine einzige Rufbatterie zu verwenden und diese im Vermittelungsamte aufzustellen, so daſs die Aufstellung einer besonderen Rufbatterie bei jedem einzelnen Theilnehmer unnöthig und dadurch ebenfalls an Arbeit und Batterieaufwand wesentlich gespart wird.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: