Titel: Fr. Siemens' Herstellung und Ausbesserung von Ofenfutter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261 (S. 173–174)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/ar261059

Fr. Siemens' Herstellung und Ausbesserung von Ofenfutter.

Mit Abbildung auf Tafel 11.

Wenn in einen in hoher Hitze befindlichen Schmelzofen für Eisen, Glas o. dgl. Quarzpulver gegen die erweichten Wandflächen geworfen wird, so haftet dasselbe und das frisch aufzutragende oder etwa angegriffene Ofenfutter läſst sich so leicht in Stand setzen.

Zur raschen Ausführung dieser Ausbesserungsarbeit benutzt Fr. Siemens in Dresden (* D. R. P. Kl. 24 Nr. 35904 vom 12. December 1885) einen Wagen, auf welchem der Behälter für das entsprechend gekörnte Futtermaterial sowie ein Flügelgebläse zum Einblasen des Sandes angeordnet sind. Wie aus Fig. 18 Taf. 11 zu entnehmen, wird dieser Wagen an den Ofen herangefahren und die Düse D für den vom Gebläse G gelieferten Luftstrom in eine Arbeitsöffnung des Ofens eingeführt. In die Düse D, welche, um den Strahl des Futtermaterials zu führen, beweglich gemacht ist, wird das Rohrende aus dem Behälter B gesteckt, so daſs beim Betriebe des Gebläses der Sandstrahl in der gewünschten Richtung gelenkt werden kann.

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Bei gröſseren Oefen empfiehlt Siemens das Einblasen des Futtermaterials, statt mit Preſsluft, mit Hilfe eines Dampſslrahlgebläses vorzunehmen und, um den Sand dabei trocken zu erhalten, den Dampf vorher geeignet zu überhitzen.

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