Titel: [Cobbett's Riemenspanner.]
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261 (S. 283)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/ar261094

Cobbett's Riemenspanner.

Mit Abbildungen auf Tafel 18.

Während bei den meisten bisher gebrauchten Riemenspannern1) die Riemenenden erst zwischen den Klammern oder Zangen des Spannwerkzeuges festgeklemmt werden müssen, ehe das Anspannen vor sich geht, braucht der von W. Cobbelt in London, SE. Southwarkstreet 82, ausgeführte Riemenspanner nur an den Riemen angelegt zu werden und erfolgt das Festklemmen der Riemenenden beim Anziehen der Spannschrauben selbstthätig. Man hat also nicht nöthig, beim Anlegen der Klammern die Riemenenden vorher festhalten zu lassen, damit eine möglichst senkrechte Stellung derselben erreicht wird, sondern der Rückzug des Riemens zieht die Klammern nach dem Ansetzen derselben sofort fest. Dies wird erreicht durch Keilflächen, mit welchen die beiden Klammertheile a und b (Fig. 12 und 13 Taf. 18) an einander liegen. Die unteren Klammertheile a umfassen die Theile b, in welche die mit linkem und rechtem Schraubengewinde versehene Spindel c greift. Die Theile a und b sind beide von hartem Holze mit Eisenbändern beschlagen; die Theile a erhalten eine geriffelte Maulfläche für den Riemen, die Theile b die Muttern für die mittels Schlüssel anzuziehende Spindel c besonders eingesetzt. Es ist bloſs eine Schraubenspindel c vorhanden und erhalten die Klammern Führung und Verbindung durch eine Stange d, welche an dem einen Theile a befestigt ist und sich im gleichen Theile der anderen Klammer verschiebt. Der ganze Riemenspanner muſs durch die getroffenen Anordnungen sehr leicht ausfallen und wird darum auch leicht zu handhaben sein. Das Festklemmen der Riemenenden durch die Wirkung von Keilflächen sichert mit zunehmender Spannung des Riemens ein desto besseres Festhalten desselben. (Vgl. Textile Manufacturer, 1886 * S. 290.)

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Vgl. Dobert 1874 213 * 182. Spieß 1876 222 * 415. Benecke 1881 239 * 260. Menzel 1882 243 * 192. Lohf 1885 258 * 343.

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