Titel: H. Aron's inductionsfreie Elektromagnetspulen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 1 (S. 92–93)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi02_1

H. Aron's inductionsfreie Elektromagnetspulen.

Um die in den Windungen von Elektromagnetspulen bei Stromunterbrechung durch den verschwindenden Strom und den verschwindenden Magnetismus auftretenden Inductionsstöſse herabzumindern, erzeugt H. Aron in Berlin (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 34182 vom 5. April 1885) innerhalb der Spulen Schlieſsungskreise |93| von sehr geringem Widerstände gegenüber dem der gesammten Drahtwindung. Zwischen die einzelnen Drahtwindungen der Spule werden Einlagen aus gut leitendem Material, wie Kupfer, Blei oder Staniol gegeben, welche in sich geschlossen sind, oder man bringt diese Einlagen zwischen die Windungen, indem man den Draht selbst umhüllt oder einen blanken Kupferdraht neben dem isolirten Drahte einwickelt. Ferner macht man, um die Wirkung der Entmagnetisirung des Kernes zu schwächen, die Hülsen der Rollen selbst aus gut leitendem Material, insbesondere aus Kupfer, in sich geschlossen und von starken Wandungen.

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