Titel: Zur Aetherprüfung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 12 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi02_12

Zur Aetherprüfung.

Entgegen der häufigen Annahme, daſs Aether von 0,725 bis 0,735 sp. G. kein schweres Weinöl enthalte, fand G. Vulpius (Pharmaceutische Centralhalle, 1886 S. 267) selbst in einem Aether von 0,722 sp. G. beim Verdunsten bis zum völligen Verjagen des Aethyläthers einen Rückstand von über 1 Proc., der wesentlich aus schwerem Weinöl bestand und daneben nur Spuren von Essigsäure und Wasser enthielt. Durch Schütteln mit gebrannter Magnesia konnte die saure Reaction dieses Aethers erheblich gemindert werden, ohne daſs eine Abnahme des Geruches des Verdunstungsrückstandes sich bemerklich gemacht hätte.

Es wird also unter keinen Umständen gerathen sein, sich bei einem sehr niederen Gewichte des Aethers zu beruhigen, da offenbar auch bei der Rectificationstemperatur eines solchen noch gewisse Mengen schweren Weinöles mit übergehen können.

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