Titel: Gordon's Vertheilung elektrischer Ströme bei Beleuchtungsanlagen mit Centralstationen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 6 (S. 141–142)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi03_6

Gordon's Vertheilung elektrischer Ströme bei Beleuchtungsanlagen mit Centralstationen.

Wenn bei elektrischen Beleuchtungsanlagen mit Centralstellen der Strom durch Hauptleiter zunächst zu verschiedenen Bezirksstationen und von diesen aus erst den zu beleuchtenden Gebäuden zugeführt wird, so will J. E. H. Gordon in London (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 34469 vom 5. März 1885) die elektromotorische |142| Kraft in einem solchen Bezirksmittelpunkte bei Veränderungen in der gespeisten Lampenzahl dadurch constant erhalten, daſs er nach Bedarf mehr oder weniger Widerstandsspulen in den diesen Mittelpunkt mit dem Maschinenraume verbindenden Hauptleiter einschaltet, am vortheilhaftesten selbstthätig. Dazu sollen, einander im Durchmesser eines Kreises gegenüber liegend, zwei bogenförmige Holzrahmen mit einer entsprechenden Anzahl von leitenden Bürsten angeordnet und zwischen je zwei auf einander folgenden Bürsten soll eine Widerstandsspule eingeschaltet werden. Den Rahmen gegenüber soll ein um seine Achse drehbares Rad angebracht werden, das auf seiner Stirnfläche mit zwei Kupferstreifen belegt ist. Bei einer bestimmten Stellung des Rades berühren die beiden Kupferstreifen sämmtliche Bürsten und schlieſsen sämmtliche Widerstandsspulen kurz, schalten sie somit aus dem Stromkreise aus. Bei Drehung des Rades kommen die Kupferstreifen mit mehr oder weniger Bürsten auſser Berührung und dadurch sind dann die zwischen diesen Bürsten liegenden Widerstandsspulen in den Hauptleiter eingeschaltet. Die Drehung des Rades soll in naheliegender Weise selbstthätig vom Strome bewirkt werden unter Vermittelung eines Willems'schen (vgl. 1886 259 * 74) oder anderen Regulators der elektromotorischen Kraft.

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