Titel: Ueber Cer haltige Ziegelsteine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 8 (S. 184)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi04_8

Ueber Cer haltige Ziegelsteine.

Nach J. R. Strohecker (Journal für praktische Chemie, 1886 Bd. 33 S. 132 und 260) enthält der Hainstädter Thon 13,4 Proc. Ceroxyd, welchem seiner Ansicht nach die daraus hergestellten Ziegel ihre Farbe verdanken. Auſserdem soll der Thon erhebliche Mengen Didym, Lanthan, Yttrium und Beryll enthalten. Dagegen zeigt C. W. Blomstrand (daselbst S. 483), daſs Hainstädter Thone überhaupt weder Cer, noch Beryll und ähnliche seltene Erden enthalten; vielmehr zeigten zwei Proben folgende Zusammensetzung:

Kieselsäure 66,20 72,41
Thonerde 24,56 19,20
Eisenoxyd 3,94 3,17
Manganoxydul Spur Spur
Kalk 0,66 0,85
Magnesia 0,92 1,01
Kali 2,76 2,27
Natron 0,69 1,08
––––– ––––––
99,73 99,99.

Somit beruhen die Angaben Strohecker's auf Irrthum.

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