Titel: E. Kreiſs durch Schweiſsung vereinigtes Drahtgeflecht für Siebe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 1 (S. 224–225)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi05_1

E. Kreiſs durch Schweiſsung vereinigtes Drahtgeflecht für Siebe.

Die Vorzüge des Drahtgeflechtes (rauhere Siebfläche mit vorstehenden, die Sortirung verstärkenden Theilen) mit den Vorzügen gelochter Bleche (unveränderliche Maschenweite, gröſsere Festigkeit und Scharfkantigkeit der Löcher) |225| zu vereinigen, strebt Eugen Kreiß in Hamburg (* D. R. P. Kl. 45 Nr. 35335 vom 29. Oktober 1885) durch ein Zusammenschweiſsen der gekreuzten Drähte eines Drahtgewebes an. Die Schweiſsung ist dabei so auszuführen, daſs keine Verbreiterung der Drähte, welche nur die Oeffnungen zwischen denselben verkleinern würde, stattfindet. Doch wird auf eine kleine Abplattung des aufliegenden Drahtes, welche die Zahl der Kanten der Siebfläche vermehrt, gesehen und sollen diese Abplattungen durch Abhobeln oder Abschleifen des geschweiſsten Drahtgewebes hergestellt werden. Nach dem Schweiſsen kann das Drahtgewebe zur Erhöhung der Dauerhaftigkeit auch gehärtet werden.

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