Titel: Zur Nickelbestimmung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 8 (S. 275–276)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi06_8

Zur Nickelbestimmung.

Zur Bestimmung des Nickels auf vernickelten Eisenwaaren legt sie A. Köbrich (Chemikerzeitung, 1886 S. 747) in Salpetersäure von 1,18 sp. G., verdünnt mit |276| der gleichen Menge Wasser. Ist der Nickelüberzug gelöst, so spült man die Stücke ab, versetzt die Lösung mit Salzsäure und erwärmt bis zur Vollendung der Oxydation. Die Lösung wird nun mit Salmiak und Ammoniak im Ueberschusse versetzt und das Ganze 1 Stunde lang erwärmt. Das Nickeloxydul löst sich bei diesem Verfahren in dem überschüssigen Ammoniak, namentlich bei Gegenwart von Salmiak, leicht auf und wird vom Eisenoxydhydrat durch Filtration getrennt. Man wiederholt die Behandlung mit Salmiak und Ammoniak in gleicher Weise noch einmal und wäscht das Eisenoxyd auf dem Filter mit verdünntem Ammoniak so lange nach, bis eine Probe des Filtrates mit Schwefelammonium sich nicht mehr bräunt. Die vereinigten Filtrate, nun mit Schwefelammonium versetzt und mit Essigsäure angesäuert, lassen das Schwefelnickel fallen, welches in Salpetersalzsäure gelöst und mit frisch bereiteter Kalilauge als Oxydul gefällt wird; letzteres wird getrocknet und mit Wasserstoffgas reducirt.

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