Titel: Pollak und v. Nawrocki's galvanische Batterie.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 5 (S. 314)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi07_5

Pollak und v. Nawrocki's galvanische Batterie.

Behuſs Raumersparniſs und zu gröſserer Bequemlichkeit beim Füllen und Entleeren ordnen K. Pollak in Sanok, Galizien, und G. W. v. Nawrocki in Berlin (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 36003 vom 6. Mai 1885) in ihrer Tauchbatterie eine entsprechende Anzahl von Elementen radial um einen runden oder vielkantigen, unten durch einen Stöpsel verschlossenen Schacht an. Aus jeder der durch radiale Scheidewände zwischen dem Schachte und dem äuſseren Mantel des Gefäſses gebildeten Zellen führt nahe am Boden ein kleiner Kanal nach dem Schachte; die Kanäle sind durch den Stöpsel verschlossen. In jeder Zelle befinden sich parallel zu den beiden Scheidewänden zwei Zinkplatten und jede derselben hat zu ihren beiden Seiten zwei Kupferplatten. Die Elektrodenplatten werden von einem auf dem oberen Ende des Gefäſses aufliegenden Roste getragen, welcher an der das Gefäſs umgebenden metallischen Hülle befestigt ist. Die Zinkplatten sind mit der früher geschützten Umhüllung (vgl. 1886 260 143) versehen. Das Füllen und Nachfüllen der Elemente geschieht dadurch, daſs Kupfervitriol mit etwa 5 Proc. Weinsteinsäure in. Form von prismatischen Stäben gepreſst und in die Prismen eingestellt werden, welche die nach dem Inneren der Zellen hin liegenden Kupferplatten bilden.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: