Titel: F. Wegmann's Treibriemen in doppelter Lage.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 1 (S. 351)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi08_1

F. Wegmann's Treibriemen in doppelter Lage.

Das Gleiten der Treibriemen auf den Scheiben soll nach dem Vorschlage von F. Wegmann in Zürich (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 35059 vom 24. Juli 1885) durch eine doppelte, auf einander liegende Riemenumschlingung der Scheiben vermieden werden. Es werden dabei die beiden Riemenenden durch die eine Lage des Riemens, also genau in der Hälfte desselben, durch Vernähen, Verschrauben, Schnallen oder sonstwie verbunden. Die äuſsere Riemenlage hat also für das Laufen auf der Scheibe einen um die doppelte Riemenstärke vergröſserten Durchmesser und dadurch wird der Riemen stets straff erhalten. Solche sogen.

Textabbildung Bd. 261, S. 351

Compoundriemen sollen bloſs halb so breit als ein gewöhnlicher Riemen, allerdings bei doppelter Länge des letzteren, genommen werden; doch können dieselben nur für beständige Bewegungsübertragung, nicht aber für zur Maschinenausrückung verschiebbare Leitungen vortheilhaft verwendet werden. Die Ausführung der doppelt liegenden Treibriemen, welche sehr einfach zu machen ist, gestattet die Compoundriemen-Compagnie Sellnick und Comp. in Leipzig.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: