Titel: Sicherheitsvorrichtung an Holzhobelmaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 2 (S. 351)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi08_2

Sicherheitsvorrichtung an Holzhobelmaschinen.

Der Druckbalken für die Werkstücke an Holzhobelmaschinen wird von der Chemnitzer Werkzeugmaschinenfabrik vormals H. Zimmermann in Chemnitz (* D. R. P. Kl. 38 Nr. 35143 vom 13. September 1885) in der nebenstehend dargestellten Weise als Sicherheitsvorrichtung ausgebildet, namentlich auch für den Fall eintretender Brüche. Vor und hinter der Messerwelle ist der aus den beiden Theilen b und c bestehende Druckbalken angeordnet. Die Theile b und c liegen nicht dicht an einander, sondern die oberen Enden derselben bilden einen Schlitz e. Mit den Lagern der Messerwelle ist der Balken c fest verbunden, während der Balken b derart angeordnet ist, daſs derselbe nach Lösung des Bolzens f mittels eines Gelenkes leicht zur Seite gedreht werden kann.

Textabbildung Bd. 261, S. 351

Diese Einrichtung ermöglicht eine rasche Freilegung der Messerwelle, so daſs diese leicht nachgesehen, ausgewechselt oder neue Messer an derselben angebracht werden können. Wird nun der Balken b geschlossen, so bildet derselbe mit c zusammen ein Schutzmittel gegen Verletzung des Arbeiters während des Betriebes. Der zwischen beiden Balken liegende Schlitz e ermöglicht mittels des durch den schnellen Umlauf der Messerwelle erzeugten Luftstromes in der angedeuteten Pfeilrichtung ungehinderten Abzug für die Späne, so daſs diese sich nicht zwischen Balken und Welle festsetzen und Störungen im Betriebe herbeiführen können.

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