Titel: H. Lindley's Antrieb für Dynamomaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 5 (S. 402)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi09_5

H. Lindley's Antrieb für Dynamomaschinen.

Zum unmittelbaren Antriebe der Ankerachse von Dynamomaschinen ohne Riemen u. dgl. bringt Herbert Lindley in Manchester (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 35356 vom 20. September 1885) Triebstockräder mit innerer Verzahnung in Vorschlag. Die vom Motor angetriebene Achse erhält das groſse innen verzahnte Rad, bei welchem, da der Trieb auf der Ankerachse der Dynamomaschine genau den halben Theilkreisdurchmesser des groſsen Rades besitzt, die Zahnflanken gerade und radial gerichtet ausfallen. Es wird also eine Uebersetzung ins Doppelte erreicht. Da dieser Trieb, um ruhig und sicher zu arbeiten, eine genau gleichbleibende Entfernung der beiden Radachsen verlangt, ist die Grundplatte der Dynamomaschine auf der Antriebsseite mit einem Lagerbügel an die getriebene Achse gehängt und ist, um Abnutzungen des Lagers nachgeben zu können, die Grundplatte auf der anderen Seite um einen wagerechten Zapfen drehbar; die Grundplatte ist also gewissermaſsen pendelnd aufgehängt.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: