Titel: J. C. Pürthner's Apparat zur Erzeugung gleichgerichteter inducirter Ströme.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 6 (S. 402–403)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi09_6

J. C. Pürthner's Apparat zur Erzeugung gleichgerichteter inducirter Ströme.

Um die Zeitverluste zu umgehen, welche bei Erzeugung inducirter elektrischer Ströme daraus entstehen, daſs eine meſsbare Zeit vergeht, bevor nach Schlieſsen oder Oeffnen der primären Leitung der Eisenkern den Magnetismus ganz angenommen oder verloren hat, will J. C. Pürthner in Wien (* D. R. P. |403| Kl. 21 Nr. 36116 vom 14. August 1885) zwei primäre Spulen anwenden, welche der primäre Strom abwechselnd durchflieſst. Erfolgt die Unterbrechung des Stromes in der einen gleichzeitig mit dem Schlieſsen in der anderen, so gleichen sich die Extraströme aus. Diese beiden Spulen wirken entweder auf eine gemeinsame Inductionsspule, oder jede auf zwei zu ihren beiden Seiten angebrachte Inductionsspulen und im letzteren Falle werden diese zwei Spulen so verbunden, daſs sich der Oeffnungsstrom in der einen dem gleichzeitigen Schlieſsungsstrome in der anderen summirt. Die Patentschrift führt mehrere sich drehende oder oscillirende Umschalter zur Durchführung des Gedankens vor.

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