Titel: Faulbaumes Reinigung von Mineralölen mittels Schwefligsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 6 (S. 447)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi10_6

Faulbaumes Reinigung von Mineralölen mittels Schwefligsäure.

Um Mineralöle, namentlich die aus Braunkohle gewonnenen, von den übelriechenden Schwefelverbindungen zu befreien, werden sie nach A. Faulbaum in Halle a. S. (D. R. P. Kl. 23 Nr. 36765 vom 1. December 1885) im Destillirkessel bis zur Siedehitze erwärmt. Dann leitet man trockene Schweflig säure durch die Oele und destillirt langsam, bis die Einwirkung eine genügende ist und Schwefligsäure in den Destillaten auftritt. Die Farbstoffe in den Mineralölen werden hierdurch zerstört und die Schwefelverbindungen unter Ausscheidung von Schwefelwasserstoff u. dgl. zersetzt. Die zur Verwendung gelangende Schwefligsäure erhält man aus den Säurerückständen der Mineralölraffinerie durch Vermischen mit kleinen Kokesstücken und Erhitzen dieser Mischung. Ist die Einwirkung der Schwefligsäure vorüber, dann wird der Kesselinhalt mit überhitztem Wasserdampf schnell abdestillirt.

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