Titel: Conservirung der Kupferkessel zum Eindampfen von Natron- oder Kalilauge.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 10 (S. 550)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi12_10

Conservirung der Kupferkessel zum Eindampfen von Natron- oder Kalilauge.

M. Honigmann in Grevenberg (D. R. P. Kl. 75 Nr. 36482 vom 31. December 1885) empfiehlt zum Schütze von Kupferkesseln beim Eindampfen von Natron- oder Kalilauge (vgl. dagegen Venator S. 133 d. Bd.), oder beim Betriebe von Natrondampfkesseln (vgl. 1885 256 * 1) vor dem Angriffe der Lauge, welcher namentlich bei Anwesenheit von Kupferoxyden erfolgt, den Zusatz von Eisen oder solchen Metallen, welche aus Kupferlösungen Kupfer auszufällen vermögen. Hiermit soll auch der Vortheil verknüpft sein, daſs das Eisen u. dgl. von der concentrirten hochsiedenden Natronlauge allmählich unter Bildung von Eisenoxydul und Wasserstoff gelöst wird, wodurch der Sauerstoff der Luft, welcher mit der Lauge in Berührung kommen sollte, absorbirt wird. Auch hierdurch wird die Bildung von in Natron löslichen Kupferoxyden erschwert und verhindert. Am einfachsten bringt man zur Erreichung des Zweckes von Zeit zu Zeit eiserne Drahtbündel in die Natron- oder Kalilauge.

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