Titel: Gefahr der Wagenheizung durch Preſskohlen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 3 (S. 547)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi12_3

Gefahr der Wagenheizung durch Preſskohlen.

Im Bulletin de Rouen, 1886 * S. 338 theilt Dr. Bellencontre einige Fälle von Kohlenoxydgasvergiftung mit, welche dadurch entstanden, daſs Personen längere Zeit in geschlossenen Droschken fuhren, deren Heizung durch eine mit Löchern versehene Wärmflasche erfolgt, in welcher Preſskohle langsam verbrennt. Verfasser empfiehlt daher, statt dieser Kohlenheizung solche durch Wärmflaschen anzuwenden, welche mittels heiſsen Wassers oder mit Natronsalzen gefüllt werden (vgl. Ancelin 1881 241 106. 1885 256 31. 257 * 142). Die letztere Heizungsart hat vor derjenigen mittels heiſsen Wassers den Vortheil, daſs die Heizkörper mehrere Stunden nahezu gleiche Temperatur und zwar von etwa 50° behalten, während die Temperatur der Wasserheizkörper stetig in fast gleichem Maſse sinkt und nach wenigen Stunden schon zu gering für die nothwendige Wärmeabgabe wird.

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