Titel: Verfahren zum Verzieren von Porzellan mit Glasfluſs.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 261/Miszelle 8 (S. 549–550)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj261/mi261mi12_8
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Verfahren zum Verzieren von Porzellan mit Glasfluſs.

Um glasirtes Porzellan in der Muffel mit erhabenem Glasfluſs (Email) zu verzieren, ohne daſs die Glasflüsse in einander laufen, werden nach Joh. Gottfr. Müller in Schöneberg bei Berlin (D. R. P. Kl. 80 Nr. 36305 vom 7. Januar 1886) erhabene Umrisse aus feuerfester Porzellanfarbe auf die Glasur aufgebracht, was in der Regel durch Umdruck geschieht, und in die so begrenzten Felder die leichtflüssigen Glasmassen eingetragen. Man brennt dann die verzierten Gegenstände in der Muffel bei Glanzgoldtemperatur so lange, bis die Glasflüsse klar erscheinen, und kühlt hierauf die Muffel schnell ab. Es hat sich dann zwar auch das Email mit der Glasur verbunden; doch sind die Umrisse aus feuerfester Porzellanfarbe in die Glasur eingesunken und haben so das Ineinanderlaufen der Glasflüsse verhindert. Das Email erhält eine runde, nach den Umrissen hin abfallende Oberfläche.

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