Titel: Zschauer's Kreisschere.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262 (S. 66–67)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/ar262023

Zschauer's Kreisschere.

Mit Abbildung auf Tafel 5.

Bei der von F. H. Zschauer in Berlin (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 36183 vom 16. Juni 1885) angegebenen Kreisschere bleibt das zu schneidende Blech fest eingespannt liegen, während die Scheibenmesser im Kreise herumgeführt werden. In dem Maschinengestelle A (Fig. 10 Taf. 5) ist die durch ein Rädervorgelege mittels Handkurbel drehbare Achse B gelagert, welche durch Stirnräderpaare F, C und F1, C1 die Achsen G und G1 treibt. In den Muffen J und J1 der letzteren stecken die Halter H und H1, welche die lose drehbaren Scheibenmesser N und N1 tragen. |67| Die Achsen G und G1 sind über die Muffen hinaus verlängert und tragen die Backen O und O1 für das Halten des Bleches X. Dieser Blechhalter nimmt an der Drehung der Achsen G und G1 nicht theil. Es ist daher sowohl der Backen O, als auch der Backen O1 drehbar mit G bezieh. G1 verbunden. Die Backen O und O1 halten das Blech X nur durch Klemmung fest, welche mittels der mit G drehbar verbundenen Druckspindel R hervorgerufen wird. Es ist wohl klar, daſs man das Blech während des Arbeitens festhalten muſs, damit dasselbe an der Drehung der Achsen G und G1 nicht mit theilnehmen kann.

Ersetzt man die Scheibenmesser durch profilirte Walzen, dann kann man diese Maschine auch zur Herstellung von Verzierungen auf ebenen oder ausgebogenen Blechscheiben, Ringen u.s.w. verwenden.

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