Titel: B. Redwood, über Erdöl und seine Producte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262 (S. 531–542)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/ar262183

Ueber Erdöl und seine Producte; von R. Redwood.

(Schluſs des Berichtes S. 462 d. Bd.)

2) Raffination des Rohöles, Darstellung der Naphta, des Brennöles, Schmieröles und Paraffins sowie Prüfung derselben. Verwendung der aus Erdöl gewonnenen Producte.

Das Rohöl wird in den meisten Fällen zur Erzeugung der verschiedenen Producte, als Naphta, Brennöl, Schmieröl und Paraffin, einer fractionirten Destillation unterworfen. Manche der schwereren Rohöle werden jedoch unmittelbar als Schmieröle verwendet, oder man befreit sie durch verhältniſsmäſsig nur gelindes Erwärmen von den allerflüchtigsten Bestandtheilen. Diese Natural Oils oder Reduced Oils genannten Oele sollen einen gröſseren Werth als Schmiermittel besitzen wie die destillirten Oele derselben Dichtigkeit; sie werden zur Reinigung gewöhnlich durch Thierkohle filtrirt. Ein ebenso dargestelltes, specifisch leichteres Oel, welches als Neutral Oil bezeichnet wird, benutzt man zum Schmelzen von Wolle und zuweilen als Spindelöl in Feinspinnereien, wo ein besonders feines Oel erforderlich ist. Die ersten Versuche in Nordamerika, das Rohöl im Groſsen zu raffiniren, wurden 1854 durch Errichtung einer Destillationsblase von 770l Fassungsvermögen zu Pittsburg gemacht.

Die von Redwood näher beschriebenen Methoden der Reinigung dürfen als bekannt übergangen werden.

Die Ausbeute an Brennöl aus einem Rohöle von gegebener Beschaffenheit ist in den letzten Jahren durch Anwendung des mit Cracking bezeichneten Verfahrens erheblich gesteigert worden. Dasselbe gründet sich auf die von Thorpe und Young beobachtete Thatsache, daſs die Kohlenwasserstoffe der Paraffinreihe beim Erhitzen über ihren Siedepunkt sich unter Abscheidung von Kohlenstoff in gasförmige Producte und in Kohlenwasserstoffe der Olefinreihe zersetzen. Man nimmt diese Behandlung mit denjenigen Fractionen vor, welche wegen ihres hohen specifischen Gewichtes in gewöhnlichen Lampen nicht gebrannt werden können und andererseits auch in Folge ihrer geringen Zähflüssigkeit für die Verwendung als Schmieröle untauglich sind. Zu diesem Zwecke wird die Destillation so langsam geleitet, daſs die weniger flüchtigen Kohlenwasserstoffe im oberen Theile der Blase wieder verdichtet werden, in das heiſse Oel zurückfallen und hierdurch die gewünschte Zersetzung erleiden. Die dabei entweichenden gasförmigen Producte werden in die Kesselfeuerung geleitet.

Dieses Verfahren hat von manchen Seiten eine abfällige Beurtheilung erfahren, indem hervorgehoben wurde, daſs bei der Raffination dieser Oele vermöge der Fähigkeit der Olefine, mit Schwefelsäure Verbindungen einzugehen, eine Verunreinigung des Leuchtöles mit Schwefel haltigen Bestandtheilen nicht zu vermeiden sei. Die Richtigkeit dieses theoretisch |532| vollkommen stichhaltigen Einwurfes ist von Redwood auch durch die Beobachtung erwiesen, daſs ein gewöhnliches amerikanisches Handelserdöl, welches beim Schütteln mit einer Chlorbariumlösung durchaus keine Reaction auf Schwefligsäure gab, doch bei der Destillation Schwefelsäure entwickelte. Wenn man jedoch bedenkt, daſs im Allgemeinen die Leuchtöle nur verhältniſsmäſsig geringe Mengen dieser so gewonnenen Kohlenwasserstoffe enthalten, wird man wohl kaum die Anwendung dieses Verfahrens verwerfen wollen, welches doch immerhin zu einer Erniedrigung des Preises des Leuchtöles beiträgt.

Ein beträchtlicher Theil des Roherdöles wird von Nordamerika nach Frankreich eingeführt, um dort raffinirt zu werden, indem der französische Zoll auf raffinirtes Erdöl die einheimische Industrie concurrenzfähig macht. Rohnaphta und Rückstand werden ebenfalls, allerdings nur in kleinen Mengen, ausgeführt.

Die Beförderung des Leuchtöles auf der Eisenbahn geschieht in Amerika zu einem groſsen Theile in Cisternenwagen. Auch bei der Ueberführung desselben in die Läden der Verkäufer werden Cisternenwagen angewendet; theilweise fahren dieselben sogar bis vor die Thüren der Verbraucher und geben dort die verlangte Menge ab. Im Gegensatze hierzu geschah bis vor Kurzem die Ausfuhr des Brennöles nur in Fässern und wurde erst in allerneuester Zeit mit den beiden Schiffen Crusader und Andromeda (vgl.* S. 317 d. Bd.) der Anfang zur Beförderung in Behältern gemacht.

Die Art der Raffination des Brennöles in Canada unterscheidet sich von der in den Vereinigten Staaten gebräuchlichen nur durch die Anwendung einer Lösung von Bleiglätte in kaustischer Soda, mit welcher die Destillate nach der Reinigung mit Schwefelsäure behandelt werden, um die letzten Spuren derselben fortzunehmen. Der Zweck wird jedoch nach zwei von Redwood angestellten Untersuchungen von canadischem Brennöl hierdurch nicht erreicht. Im J. 1876 wurde ihm ein solches Oel, welches einen bläulich-schwarzen Anflug im Lampencylinder verursachte, zur Prüfung übergeben; er konnte im Cylinder Tröpfchen einer sauer reagirenden Flüssigkeit beobachten, welche, mit Wasser herausgespült, eine deutliche Reaction auf Schwefelsäure zeigten. Bei der quantitativen Wiederholung des Versuches ergab sich ein Schwefelgehalt von 1g,65 auf 1l und in einem zweiten Falle wurden 1g,69 auf 1l nachgewiesen.1)

Bei einem Vergleiche der Eigenschaften des russischen und des amerikanischen Erdöles zeigte sich nach Versuchen von Redwood, daſs in Bezug auf die Steigkraft das erstere die günstigeren Werthe liefert, trotz seines im Allgemeinen höheren specifischen Gewichtes. Bei hierüber angestellten vergleichenden Versuchen wurden gewöhnliche, vorher |533| getrocknete Lampendochte verwendet und die Oelmengen bestimmt, welche in gleichen Zeiten aufgesaugt wurden:

Bester Docht Mittlerer Docht
Amerikanisches Oel (water white) 13,3g 6,7g
Russisches Oel 13,2 6,1
Amerikanisches Oel (gewöhnliches) 9,5 bis 4,5.

Durch eine groſse Anzahl vergleichender photometrischer Untersuchungen in den letzten 2 bis 3 Jahren kommt Redwood zu dem Ergebnisse, daſs russisches Erdöl im Allgemeinen weniger hell brennt als gutes amerikanisches, daſs jedoch die Helligkeit bei ersterem während längerem Brennen sich ziemlich gleich bleibt, während sie bei amerikanischem mit dem Sinken der Oeloberfläche in stärkerem Maſse abnimmt (vgl. Engler und Levin 1886 261 78). Diese Erscheinung findet ihre Erklärung in der besseren Steigkraft des russischen Brennöles.

Die folgende Tabelle gibt eine Uebersicht über die Ausbeute einiger Rohöle an Naphta, Brennöl und Schmieröl:

Abstammung Spec. G. Naphta Brennöl Schmieröl
Persien 0,777 1,4 87,5 Spec. Gew.
Ost-Indien 0,821 3,6 62,5 0,800 32,0
Kyuk Phyou, Birma 0,818 55,7 0,800 31,3
Minbyin, Birma 0,866 15,1 0,810 65,9
West-Barangah, Birma 0,888 7,2 0,815 89,3
„ „ 0,835 2,5 66,1 0,810 27,3
Assana 0,933 94,2
Indien 0,935 20,0 0,805 60,0
Ruſsland 0,836 20,0 40,0 37,5
0,942 90,0
Hannover 0,843 10,0 60,0 0,812 27,5
Südamerika 0,852 50,0 0,808 45,0
0,900 91,5
Neuseeland 0,828 60,0 0,808 38,0
Italien 0,787 45,0 45,0 0,806 5,0
Nordamerika, Wyoming 0,911 2,5 27,5 57,5
„ „ 0,945 10,0 72,5

Zur Verarbeitung der Oelschiefer übergehend, so haben dieselben durchschnittlich einen Aschengehalt von 73 bis 80 Proc. Nach den Angaben von Henderson (Broxburn Oil Company) erhält man von dem Broxburn-Schiefer folgende Ausbeuten:

Rohöl 12,5
Wasser 8,5
Gas 3,0
Asche 67,0
Kohlenstoff im verarbeiteten Schiefer 9,0
–––––
100,0.

In den ersten Zeiten dieser Industrie waren zwei Destillationsniethoden in Gebrauch, eine absatzweise und eine ununterbrochene. Bei der ersteren wurden die gehörig zerkleinerten Schiefer in guſseifernen Retorten, ähnlich den in Gaswerken gebräuchlichen, bis zur völligen Abtreibung aller flüchtigen Producte erhitzt und darauf nach Entfernung der Schieferrückstände eine neue Ladung eingegeben. Das |534| ununterbrochene Verfahren wurde in cylindrischen oder ovalen guſseisernen Retorten von 0m,6 Durchmesser und 2,4 bis 3m Länge vorgenommen. Die vorher mittels Maschinen zerbrochenen Schiefer wurden während 12 bis 20 Stunden einer dunklen Rothglut ausgesetzt und während der Arbeit am Boden der Retorte ein Dampfstrom eingeführt, um die Destillationsproducte fortzuleiten und ihre Ueberhitzung zu vermeiden. Der Ofen war so construirt, daſs der untere Theil der Retorten am stärksten erhitzt wurde. Von Zeit zu Zeit entfernte man die erschöpften unteren Lagen der Schiefer und gab von oben die entsprechende Menge neuen Materials zu. Man gewann auf diese Weise 150l Rohöl und 360l Ammoniakwasser auf jede Tonne; das letztere war jedoch wegen des bei der Destillation verwendeten Wasserdampfes sehr verdünnt.

Die von Henderson angegebene Destillationsmethode unterscheidet sich von den vorigen dadurch, daſs die Retorten lothrecht gestellt sind und daſs man die erschöpften Schiefer, welche oft 12 bis 14 Proc. Kohlenstoff enthalten, als Brennstoff verwendet. Die Retorten, welche sich zu vier in einer Kammer über dem eigentlichen Ofen befinden, besitzen eine Länge von 4m,5 und können 910k Schiefer fassen. Der Boden der Retorten läſst sich öffnen, so daſs man die erschöpften Schiefer auf den Herd fallen lassen kann, wo sie gleichzeitig mit den gasförmigen Producten der Destillation verbrannt werden. Bei diesem Systeme wird der obere Theil der Retorten am stärksten erhitzt; die Destillationsproducte treibt man ebenfalls durch Einleiten von überhitztem Dampf ab.

Die von Will. Young und Georg Beilby2) erfundene Retorte besteht aus 2 Theilen, einem oberen eisernen und einem unteren aus feuerfesten Steinen. Bei dieser Anordnung werden die Schiefer, so lange sie sich im eisernen Theile befinden, nur einer verhältniſsmäſsig niederen Temperatur ausgesetzt, so daſs keine Ueberhitzung zu befürchten ist. Allmählich rücken sie, da die unteren Schieferlager von Zeit zu Zeit herausgekrückt werden, in den unteren Theil vor und werden hier auf eine Temperatur erhitzt, bei welcher die Bildung des Ammoniaks erfolgen kann. Durch diese Destillationsweise wird die Ausbeute an Paraffin bedeutend erhöht.

Das rohe Schieferöl ist von dunkelgrüner Farbe und besitzt ein specifisches Gewicht von 0,865 und darüber. Die Raffination des Rohöles ist sehr umständlich. Man beginnt mit einer vollständigen Destillation des Oeles, darauf folgt die Reinigung mit Schwefelsäure und Alkali, worauf fractionirt destillirt wird. Die einzelnen Fractionen werden zu wiederholten Malen abwechselnd mit Säure und Alkali gewaschen und wieder destillirt. Die schwarzen Schmieröle werden in gleicher Weise wie das Erdöl auf Paraffin verarbeitet. Aus den gasförmigen |535| Producten, welche nicht im Condensator verdichtet werden, gewinnt man das rohe Gasolin. Im Folgenden stehen die durchschnittlichen Ausbeuten, wie sie auf zwei der gröſsten Werke erhalten werden:

Young's Paraffin, Light and Oil Company.

Gasolin 0,25
Naphta von 0,700 bis 0,760 sp. G. 5,75
Brennöle:
Nr. I, sp. G. = 0,802 bis 804, Entflammungspunkt 43,3°
Nr. II, sp. G. = 0,810 bis 0,812, Entflammungspunkt 37,8°
Crystall (No. I chemisch gereinigt)
Leuchtthurmöl, sp. G. 0,810 bis 0,820, Entflammungsp. 60°

38,00
Schmieröle von verschiedenem Eigengewicht 14,50
Festes Paraffin 11,00
Verlust 30,50
–––––
100,00

Broxburn Werke.

Naphta von 0,730 sp. G. 5,00
Brennöle:
Petroline, sp. G. = 0,800 bis 0,802
No. I Oel sp. G. = 0,808 bis 0,810
Leuchtthurmöl sp. G. = 0,810


37,28
Schmieröle 17,40
Festes Paraffin 12,52
Verlust 27,80
–––––
100,00

Nach A. H. Allen enthält das Brennöl aus Schiefer ungefähr 36 Vol.-Proc. Paraffine und 64 Vol.-Proc. Olefine oder andere von rauchender Salpetersäure angreifbare Kohlenwasserstoffe.

Galletly hat bei dem aus Bogheadkohle erhaltenen Paraffin die Beobachtung gemacht, daſs der Schmelzpunkt desselben mit dem specifischen Gewichte zunimmt, wie die folgenden Ziffern zeigen:

Sp. G. Schmelzpunkt Sp. G. Schmelzpunkt
0,8236 32° 0,9110 53,3°
0,8480 39 0,9243 58
0,8520 40,5 0,9248 59
0,9090 53,3 0,9400 80

Die von Redwood besprochene Reinigung des Ozokerits darf als bekannt vorausgesetzt werden.

Es erübrigt noch einen kurzen Blick auf die in Irland betriebene trockene Destillation von Torf zu werfen, welche Industrie jedoch nur von untergeordneter Bedeutung ist- sie wurde von B. Reece und R. Kane begründet. Nach Edmund J. Miller liefert der Torf 3 bis 6 Proc. Theer mit ungefähr 0,954 sp. G. Der Gehalt des Theeres an Brennöl (sp. G. 0,820) beträgt nach Vohl im Mittel 20 Proc. an Schmieröl 22 Proc. Der Paraffingehalt scheint sehr wechselnd zu sein; er wird von den verschiedenen Untersuchern zu 0,1 bis 3,4 Proc. angegeben.

Von Interesse sind die von Redwood gegebenen Zahlen über die Production von Leuchtöl. Die Gesammterzeugung aller Raffinerien in den Vereinigten Staaten Nordamerikas betrug im J. 1885 14365698 Barrels oder 20111977 MC; davon wurden in Amerika selbst annähernd 4973825 Barrels oder 6963355 MC verbraucht, während 5381099 Barrels und |536| 17254611 Büchsen ausgeführt wurden. In Baku wurden in demselben Jahre 27 Mill. Pud oder 4422600 MC Brennöl dargestellt. Der Verbrauch in Ruſsland belief sich auf 17 Mill. Pud oder 2784466 MC, während 5 Mill. Pud oder 819000 MC Brennöl ins Ausland gingen.

Redwood bespricht nun die Untersuchung des Brennöles und Schmieröles, welche Ref. als bekannt übergehen kann. Die Prüfung des Paraffins bezweckt gewöhnlich die Bestimmung des anhängenden Oeles oder auch des Wassergehaltes. Die Menge des Oeles bestimmt man dadurch, daſs man eine gewogene Menge Paraffin einem bestimmten Drucke während einer gewissen Zeit bei gleichbleibender Temperatur aussetzt. Aenderung der Temperatur ist hierbei, wie auch vorauszusehen, nach Redwood's Untersuchungen von groſserem Einflüsse auf das Versuchsergebniſs als Unterschiede in dem angewendeten Drucke und in der Zeitdauer des Pressens. Redwood führt diese Untersuchungen bei 15,5° aus, unter Anwendung von 32g,4 Substanz bei einem Drucke von 9k,14 auf die ganze Oberfläche des Preſskuchens, welcher 143mm im Durchmesser hält. Die Zeitdauer des Pressens beträgt 5 Minuten; das abgepreſste Oel wird von Flieſspapier aufgesaugt. Die folgende Tabelle zeigt die von Redwood mit verschiedenen Paraffinproben erhaltenen Werthe bei Anwendung von verschiedenem Druck unter sonst gleichen Bedingungen:

Druck 9k,14 13k,5 20k,3
A 2,9% 3,1%
B 14,8 14,4 †
C 2,5 2,9 %
D 5,5 6,1

† Temperatur etwas gesunken.

Als Schmelzpunkt (richtiger Erstarrungspunkt) des Paraffins wird in Amerika und England gewöhnlich der Temperaturgrad bezeichnet, bei welchem eine geschmolzene Probe zu erstarren beginnt. Bei der amerikanischen Prüfungsart füllt man ein halbkugeliges Schälchen von 95mm Durchmesser zu ¾ mit der geschmolzenen Probe, senkt ein Thermometer mit rundem Quecksilbergefäſs ein, so daſs die Kugel zu ¾ eintaucht und beobachtet die Temperatur, bei welcher das Erstarren, von den Wandungen der Schale nach der Thermometerkugel fortschreitend, sich zu zeigen beginnt. In England schmilzt man eine Probe in einer Röhre von 19mm Durchmesser und rührt während des Erkaltens mit dem Thermometer um, bis die durch die Krystallisation der Masse entwickelte Wärme groſs genug ist, um für einige Zeit weiteres Abkühlen zu verhindern und die Temperatur auf gleicher Höhe zu erhalten. Die letztere Methode liefert Resultate, welche gewöhnlich 1,4 bis 1,7° niedriger sind als die mit der ersteren erhaltenen.

Die bei weitem wichtigste Anwendung des Erdöles ist die zur Beleuchtung, sei es in der Form von Paraffinkerzen, oder als Brennöl, oder endlich als natürliches Gas. Ueber die Herstellung der Paraffinkerzen ist nur wenig zu bemerken. Die aus Paraffin allein bestehenden Kerzen |537| besitzen die üble Eigenschaft, in warmen Räumen sich leicht zu verbiegen. Man hat dies bis zu einem gewissen Grade durch einen geringen Zusatz von Palmitin- oder Stearinsäure beseitigt, wodurch zugleich bewirkt wird, daſs die Flamme weniger leicht Ruſs abscheidet. Die Ozokeritkerzen besitzen einen höheren Schmelzpunkt als Paraffinkerzen und sind aus diesem Grunde besonders zum Gebrauche in wärmeren Räumen geeignet.

Die Verwendung des Erdöles als Brennöl hat eine groſsartige Industrie zur Herstellung von geeigneten Lampenconstructionen hervorgerufen, auf welche Redwood in seinem Vortrage ausführlich einging.

Von nicht zu unterschätzendem Einflüsse auf die Güte des Lichtes ist, abgesehen von der Construction der Lampe, auch die Beschaffenheit des Brenndochtes, welcher vor allen Dingen frei von Feuchtigkeit sein soll. Angestellte Versuche ergaben die folgenden Zahlen, welche die in gleichen Zeiten von gleich breiten Dochten aufgesaugten relativen Oelmengen angeben:

Docht von bester Beschaffenheit 198
mittlerer 100
schlechter 76.

Ganz entsprechende Werthe wurden bei photometrischen Messungen unter Anwendung von verschiedenen Dochten erhalten.

Es wäre sehr zu wünschen, daſs von den Lampenfabrikanten feststehende Gröſsen für die Dochthülsen eingeführt würden. Gegenwärtig muſs eine unnöthig groſse Anzahl von Dochten hergestellt und auf Lager gehalten werden. Die Breite der in England gebräuchlichen Dochte wechselt von 6 bis 127mm (¼ bis 5 Zoll) und der Unterschied zwischen den einzelnen Nummern beträgt in vielen Fällen nur 1mm,6. Dazu kommt noch, daſs die verschiedenen Brenner auch Dochte von abweichender Dicke erfordern. Die Unzuträglichkeiten, welche hieraus entstehen, sind einleuchtend, wenn man bedenkt, daſs die höchste Lichtwirkung nur mit einer Lampe erzielt werden kann, deren Docht genau die für den Brenner erforderlichen Gröſsenverhältnisse in Dicke und Breite besitzt.

Zur Verhütung von Lampenexplosionen, welche durch Zurückschlagen, der Flamme in den Oelbehälter hervorgerufen werden, empfiehlt Redwood (vgl. S. 416 d. Bd.) den Einschluſs der Dochte in einen Cylinder von Drahtgewebe, ähnlich dem bei der Davy'schen Sicherheitslampe gebrauchten. Diese Vorrichtung ist neuerdings bei der sogen. Duplex-Lampe angebracht worden und Versuche haben ergeben, daſs wenn die geringe Menge des im Cylinder enthaltenen brennbaren Gasgemisches zur Explosion gebracht wird, die Flamme sich nicht dem gleich zusammengesetzten Gemenge in den übrigen Theil des Oelbehälters mittheilt. Bei der Defries-Lampe erfüllt die lange Dochtröhre, welche jederzeit vom Oele verschlossen wird, denselben Zweck wie der Drahtcylinder.

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Auſser zur Beleuchtung wird das Erdöl in neuerer Zeit auch vielfach zur Heizung von Wohnräumen und zum Kochen verwendet. Die in den hierzu construirten Oefen angewendeten Brenner unterscheiden sich von den gewöhnlichen Lampenbrennern hauptsächlich durch ihren Metallcylinder und dadurch, daſs besondere Aufmerksamkeit darauf verwendet ist, die Hitze gehörig auszunutzen und zweckmäſsig zu vertheilen. In manchen Oefen wird das Erdöl vorher verdampft und als Gas gebrannt.

Für die Benutzung des Erdöles als Beleuchtungsmittel von Schiffen und Eisenbahnen sind besondere Brennerconstructionen erforderlich mit Rücksicht darauf, daſs die Lampen oft starken Bewegungen ausgesetzt sind und die Flamme genügend gegen die Einwirkung von Regen und Wind geschützt sein muſs.

Die Verwendung der Mineralöle bei Leuchtthürmen hat sich bis jetzt sehr wenig eingebürgert. Ein Hauptnachtheil desselben gegenüber dem bisher gebräuchlichen Colzaöle besteht in der Verminderung der Lichtstärke bei sehr langer Brennzeit, so daſs nur sehr sorgfältig gereinigte Oele befriedigende Ergebnisse liefern. Das einzige Mineralöl, welches bis jetzt allen Anforderungen genügte, ist ein eigens für diesen Zweck hergestelltes Schieferöl.

In den Vereinigten Staaten Nordamerikas werden jetzt vielfach zur Beleuchtung von Wohnhäusern die Luftgasmaschinen benuzt, deren Wirkung auf. der Sättigung der atmosphärischen Luft mit Gasolindämpfen beruht (vgl. Giraudon * S. 321 d. Bd.). Eine ausgedehnte Anwendung findet ferner das durch Ueberhitzung von Mineralölen erhaltene Gas, welches theilweise unmittelbar gebrannt wird, wie z.B. auf Eisenbahnen und in kleineren Leuchtthürmen, theilweise zur Carburirung von Steinkohlengas Benutzung findet.

Von sehr groſser Wichtigkeit ist die Anwendung des Erdöles als Brennstoff. Um eine möglichst vollständige Verbrennung zu erzielen, ist eine groſse Anzahl von Vorrichtungen vorgeschlagen worden (vgl. Engler 1886 260 * 440), bei welchen zumeist eine möglichst feine Zerstäubung des Oeles mittels eines Dampfstromes beabsichtigt wird. Nach Rankine beruhen die in dieser Richtung erhaltenen günstigen Ergebnisse nicht allein auf der mechanischen Wirkung des Dampfstromes, wodurch eine innige Mischung des Brennstoffes mit der zur Verbrennung nöthigen Luft herbeigeführt wird, sondern es ist auſserdem eine chemische Einwirkung des Wassers auf die Kohlenwasserstoffe anzunehmen, welche in der Bildung von freiem Wasserstoff einerseits und Sauerstoffverbindungen des Kohlenstoffes andererseits besteht, wodurch besonders die Abscheidung von unverbranntem Kohlenstoff verhindert wird. Noch bessere Erfolge werden mit dem von Ludwig Nobel construirten Trogbrenner erhalten. Vergleichende Versuche, welche auf den Nobel'schen Werken mit diesem Apparate, einer Zerstäubungsvorrichtung und mit Kohlenheizung angestellt wurden, ergaben folgende Zahlen:

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Menge des durch 1k Brenn-
stoff verdampften Wassers.
Kohle 7 bis 8k
Erdölrückstände, zerstäubt 12
im Trogbrenner 14,5

Vergleichende Versuche, welche bekanntlich von Th. Urquhart ausgeführt wurden (vgl. 1885 258 420), ergaben, daſs die Verwendung von Erdölrückständen als Brennstoff gegenüber dem Anthracit eine Ersparniſs an Brennstoff von 41 Gew.-Proc. oder 0,55 der Kosten, gegenüber bituminösen Kohlen von 49 Gew.-Proc. oder 0,61 der Kosten ergibt. Mit Holz verglichen, stellt sich das Erdöl um 50 Proc. billiger.

Die Verwendung des natürlichen Gases bei Pittsburg ist eine sehr bedeutende. Nach Carnegie bestanden im Januar 1885 schon vier verschiedene Rohrleitungen; davon zwei mit Röhren von 203mm Durchmesser, welche das Gas zu den Fabriken in Pittsburg führten; eine fünfte leitete es zu den etwa 16km entfernten Stahlwerken. Eine sechste 254mm Weite Rohrleitung war in der Herstellung begriffen. Nach Ashburner wurden Ende letzten Jahres in Pittsburg allein 1500 Wohnungen, 66 Glashütten, 34 Walzwerke und 45 andere Fabriken mit Gas versehen.

Für die Beurtheilung eines Oeles auf seine Schmierfähigkeit gibt die Bestimmung der Zähflüssigkeit (Viscosität) die sichersten Anhaltspunkte. Die von Ingram und Stapfer, Thurston, Woodbury u.a. construirten Apparate3), welche eine unmittelbare Feststellung der Schmierfähigkeit durch praktische Versuche bezwecken, erfüllen ihren Zweck nur sehr unvollkommen und geben oft ganz falsche Werthe, da es einerseits sehr schwer ist, die Bedingungen zu ermitteln, denen ein Schmieröl bei seinem thatsächlichen Gebrauche unterworfen ist, andererseits sich der Einhaltung dieser Bedingungen bei der Prüfung des Oeles auf dem Prüfungsapparate noch gröſsere Schwierigkeiten entgegenstellen. Von manchen Forschern wird der Bestimmung des Gewichtsverlustes, welchen das Oel beim Erwärmen auf eine höhere Temperatur während längerer Zeit erleidet, groſse Wichtigkeit beigemessen, indem selbst Oele mit hohem Entflammungspunkte oft eine beträchtliche Abnahme zeigen. Nach Ordway soll ein Spindelöl nicht mehr als 5 Proc. an Gewicht verlieren, wenn man ein kreisrundes Stück Filtrirpapier von ungefähr ⅔ des Durchmessers eines gewöhnlichen Uhrglases damit tränkt und es während 12 Stunden einer Temperatur von 60° aussetzt.

Das halbfeste Gemenge von Kohlenwasserstoffen des Erdöles, das Vaselin, in der Britischen Pharmakopöe als Paraffinum molle bezeichnet, findet eine ausgedehnte Verwendung in der Pharmacie zur Herstellung von Salben und ähnlichen Mitteln. Es wurde zuerst von der Chesebrough Manufacturing Company gewonnen, welche ein Patent auf ihre Herstellungsweise nahm und auch jetzt noch das Vaselin in seiner |540| vollkommensten Form liefert. Diese Gesellschaft gibt an, daſs es von der gröſsten Wichtigkeit ist, bei der Auswahl des Rohöles die gründlichste Sorgfalt zu beobachten, und daſs bei der Verjagung der flüchtigen Kohlenwasserstoffe jede Zersetzung vermieden werden muſs. Die Reinigung darf nur mittels Filtration durch Thierkohle geschehen und jede Anwendung von Säure oder anderen chemischen Stoffen verbietet sich, weil dadurch ein Mittel erhalten würde, welches reizend auf die Haut wirkt. Es ist bis jetzt schon eine groſse Anzahl Untersuchungen über Weichparaffin veröffentlicht worden; trotzdem würde es nach Ansicht Redwood's von weitgehender Wichtigkeit sein, eine möglichst umfassende Reihe von systematischen vergleichenden Versuchen unter den verschiedensten Bedingungen und während einer längeren Zeitdauer auszuführen, indem man hierdurch möglicherweise zu genaueren und sichereren Erkennungsmitteln für das Paraffinum molle gelangen würde, als wie sie jetzt in der englischen Pharmakopöe ausgeführt werden.

3) Bemerkungen zu vorstehender Abhandlung; von C. Engler.

Zu den Mittheilungen, welche in den inhaltsreichen und lesenswerthen, vorstehend im Auszuge wiedergegebenen Vorträgen Redwood's enthalten sind, möchte ich mir erlauben, auf Grund des hauptsächlich in unserer deutschen Literatur sehr reichhaltigen Materials über denselben Gegenstand einige ergänzende Bemerkungen zu machen.

Zur Geschichte des Erdöles und seiner Bestandtheile mag daran erinnert werden, daſs nach einer Notiz von A. Buchner1) J. N. Fuchs der Erste war, welcher, schon im J. 1809, das Paraffin als Bestandtheil des Erdöles von Tegernsee erkannte, und daſs Buchner selbst dasselbe 1819 daraus darstellte und unter der Bezeichnung „Bergfett“ beschrieb. Erst nach diesen fanden Gregory und Christison das Paraffin im Rangoon-Oele auf.

Ferner gebührt das Verdienst, als Erster auf die Verwendbarkeit der aus den verschiedenen Schweeltheeren darstellbaren flüssigen Kohlenwasserstoffe hingewiesen zu haben, ohne Zweifel Reichenbach, welcher schon im J. 1831 gelegenlich der Versuche mit seinem „Eupion“ bemerkt2): „Wenn es einmal gelingen wird, die Abscheidung des Eupions aus den Theeren wohlfeil genug zu vollbringen, so ist es sehr wahrscheinlich, daſs diese Substanz in den Kreis der wirthschaftlich nutzbaren Materialien wird gezogen werden können. Denn da sie hell, klar, ruſsfrei und mit Docht brennt, so eignet sie sich zu einem Leuchtmaterial, das dem feinsten Oele nichts nachgibt, nicht schmiert, den Docht nicht verdickt, an der Luft nicht verharzt, in der Kälte nicht erstarrt u.s.w.“ „Eupion“ war aber seiner ganzen Bereitungsweise und seiner Eigenschaften nach nichts anderes als eine Art von Solaröl. Der |541| Scharfblick Reichenbach's hat sich auch – wie bezüglich des von ihm entdeckten Paraffins – in diesem Punkte bewährt. Erst nach ihm hat Laurent auf den Schiefer von Autun als ein Rohmaterial zur Darstellung von Leuchtöl durch trockene Destillation hingewiesen und dadurch den unmittelbaren Anstoſs zur Begründung der Selligue'schen Schiefer-Schweelerei dortselbst gegeben.

Wenig oder gar nicht mehr bekannt scheint es auch zu sein, daſs schon zu Anfang der 40er Jahre Prof. Runge in Oranienburg bei Berlin durch trockene Destillation von Torf Paraffinkerzen erzeugte.3)

Endlich mag in Bezug auf die Geschichte der Mineralölindustrie in Deutschland noch darauf hingewiesen werden, daſs die erste Fabrikation von mineralischem Leuchtöl nicht erst 1850 am Rhein, sondern schon 1847 bei Hamburg (auf der Insel Wilhelmsburg) durch Noblée eingerichtet wurde.4) Man stellte dortselbst sogen. „Hydrocarbür“ durch trockene Destillation von schottischer Kohle her. Im J. 1849 folgte die Firma Wiesmann und Comp. (Direktor Wagemann) zu Beuel bei Bonn, woselbst eine Blätterkohle verarbeitet wurde. Fast gleichzeitig ging eine französische Gesellschaft in Köln (Direktor Vohl) mit Versuchen der Verwerthung desselben Materials auf Leuchtöl vor. Die Versuche der Firma Göhler und Comp. in Aschersleben der Darstellung von Leuchtöl aus dortiger Brennkohle gehen bis auf das J. 1846 zurück; sie waren zwar bis 1855 nicht von Erfolg gekrönt, müssen aber trotzdem als der erste Anfang unserer jetzt sehr ausgedehnten sächsisch-thüringischen Mineralöl- und Paraffinindustrie betrachtet werden. Vom J. 1855 ab stammen dann die Versuche und Unternehmungen in und bei Weiſsenfels, dem Centrum der sächsischen Industrie, durch Mahler, Gruhl, Schliephacke, Grotowsky, Hübner, Riebeck u.a.

Bezüglich des Vorkommens und der Ausbeutung des Erdöles in Deutschland muſs bemerkt werden, daſs nicht Oelheim, sondern das Elsaſs mit Pechelbronn, Biblisheim und Ohlungen in erster Reihe steht. Oelheim hat zur Zeit eine Rohölgewinnung von etwa 50 Faſs im Tag, während im Elsaſs 140 bis 150 Faſs gewonnen werden, davon mindestens 90 Proc. von Le Bel in Pechelbronn, woselbst in neuester Zeit auch mehrfach kräftige Springquellen erbohrt worden sind.

Bei der Zusammenstellung über den Gehalt der verschiedenen rohen Erdöle und Leuchtöle fallen mir die niedrigen Zahlen für das nordamerikanische Erdöl, mit nur 27 und 10 Proc. die hohen Procentziffern dagegen für den Gehalt des russischen (40 Proc.) und des hannoverschen (60 Proc.) an Leuchtöl auf. Ergeben auch erfahrungsgemäſs die beim Destilliren eingehaltenen Methoden sehr abweichende Werthe, weshalb es unerläſslich erscheint, bei derartigen Mittheilungen immer auch das Destillations verfahren anzugeben, so scheinen mir doch besagte Gehaltsangaben |542| über die Grenzen solcher Versuchsunterschiede hinauszugehen und jedenfalls stehen sie mit den im Groſsbetriebe sich ergebenden Ausbeuten in Widerspruch (vgl. 1886 261 32). Ich fand bei Prüfung zweier pennsylvanischer Rohöle 36 und 38 zwischen 150 und 300° siedender Theile (Brennöl), nach gleicher Destillationsmethode bei Balakhani-Oel (russisch) 37,5 Proc. bei hannoverschem 27 Proc. Berücksichtigt man, daſs man in Amerika wegen des niedrigeren specifischen Gewichtes noch erhebliche Mengen der über 300° siedenden Theile zu dem Leuchtöle nehmen kann, auch noch erhebliche Mengen der unter 150° siedenden Oele zu demselben nimmt, daſs hingegen bei dem russischen und hannoverschen Erdöle wegen seines hohen specifischen Gewichtes ein erheblicher Theil der unter 300° siedenden Oele aus dem Leuchtöle fortgelassen werden muſs, so ergibt sich doch wenigstens einigermaſsen Uebereinstimmung mit den im Groſsbetriebe erzielten Ausbeuten (in Ruſsland aus Balakhani-Oel 25 bis 35 Proc. in Oelheim-Peine 15 bis 22 Proc. in Amerika nach Redwood 75 Proc). Ich kann mir nichts anderes denken, als daſs den Redwood'schen Angaben über den Leuchtölgehalt einzelner Rohöle theilweise wenigstens Erdöle von ungewöhnlicher Zusammensetzung zu Grunde liegen.

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Ueber die Raffination des russischen Erdöles ist schon von C. Engler (1886 260 * 433) ausführlich berichtet worden.

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Vgl. auch 1884 254 * 342. 1886 259 191. 523. 260 47.

|539|

Vgl. 1884 * 252 12. 254 * 12. 1885 256 * 176.

|540|

Wagner's Jahresbericht. 1869 S. 709.

|540|

Journal für Chemie und Physik von Schweigger-Seidel, 1831 Bd. 62 S. 160.

|541|

Amtlicher Bericht über die Pariser Ausstellung, 1855 S. 256.

|541|

Daselbst S. 252.

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