Titel: Cowen's Dampf-Gummischlauch.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 2 (S. 45)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is01_02

Cowen's Dampf-Gummischlauch.

Bei den gebräuchlichen, aus mehreren Gummi- und dazwischen befindlichen Gewebelagen hergestellten Schläuchen zur Dampfleitung hängt die Dauerhaftigkeit fast nur von der Stärke der Gummilagen ab; denn ist die innerste derselben gerissen, was, indem die Biegungsfähigkeit des Schlauches nur von der Adhäsion des Gummis am Hanfgewebe abhängt, leicht geschehen kann, so wird durch den Dampf die nächste Gewebelage zerstört und so geht es weiter fort. Deshalb fertigt die Boston Woven Hose Company in Boston Dampfschläuche aus einem starken Rohr aus reinem Gummi, also ohne Gewebezwischenlagen, welcher von einem starken Baumwollschlauch umflochten wird. Der dicke Baumwollschlauch aus losen Fäden, welche schräg gekreuzt liegen, sichert die Elasticität des Schlauches und zugleich das Gummirohr gegen schädliche Einflüsse durch Darauffallen harter kantiger Gegenstände. Ein solcher Schlauch soll nach dem Scientific American, 1886 Bd. 54 * S. 104 bei einer Baggermaschine über 3 Monate einem Dampfdrucke von 7at widerstanden haben; 3at,5 Widerstandsfähigkeit werden zugesichert.

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