Titel: Kirchner's Maschine zur Herstellung sogen. Holzwolle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 3 (S. 94)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is02_03

Kirchner's Maschine zur Herstellung sogen. Holzwolle.

Textabbildung Bd. 262, S. 94
Bei der Holzwoll-Hobelmaschine der Deutsch-Amerikanischen Maschinenfabrik Kirchner und Comp. in Leipzig-Sellerhausen (* D. R. P. Kl. 38 Nr. 35654 vom 2. Oktober 1885) liegt das Holz, wie bei Anthon (vgl. 1886 261 * 313) ebenfalls fest und die Hobelmesser arbeiten beim Vorwärts- und beim Rückwärtsgange des Messerschlittens.

Dabei tritt jedoch immer das nicht schneidende Hobelmesser von der Tischfläche zurück, so daſs der Rücken der Schneidkante nicht an der Holzfläche schleift. Zu diesem Zwecke sind die Hobelmesser m an Backen g befestigt, welche um die Zapfen i am Messerschlitten drehbar und unter einander durch das Glied h gelenkig verbunden sind. An den einen Gelenkzapfen zwischen g und h greift auch die den Messerschlitten bewegende Gelenkstange t an und dadurch werden die Backen g mit den Messern m bei der Umkehrung der Bewegung des Messerschlittens immer etwas hin und her gedreht. Stellschrauben a, deren Spitze sich gegen die Platte des Messerschlittens legt, begrenzen diese Verdrehung und regeln damit die Spandicke.

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