Titel: Nachweis von Alaun in Mehl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 9 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is02_09

Nachweis von Alaun in Mehl.

Nach J. Herz (Repertorium der analytischen Chemie, 1886 S. 359) wird zur Auffindung von Alaun ein Reagircylinder zu etwa ¼ bis ⅓ mit dem zu untersuchenden Mehle gefüllt, mit der Spritzflasche etwas Wasser zugefügt und durch Klopfen auf die Hand durchfeuchtet; hierauf setzt man einige Cubikcentimeter Alkohol und ein paar Tropfen frisch bereiteter Campechelösung (5g Blauholz zu 100cc Alkohol) hinzu, schüttelt den dicken Brei und füllt den Cylinder mit gesättigter Kochsalzlösung auf. Gleichzeitig werden Proben von reinem Mehle und innige Gemenge von Mehl mit 0,01, 0,05 und 0,1 Proc. Alaun in gleich groſsen Cylindern ebenso behandelt, um aus der Stärke der Farbe den Alaungehalt des Mehles annähernd schätzen zu können. Die eingetretene Färbung ist erst nach dem Absetzen deutlich zu erkennen und hält tagelang an. Bei Gegenwart von 0,05 bis 0,1 Proc. Alaun nimmt die überstehende Salzlösung eine deutlich blaue Farbe an; bei 0,01 Proc. ist die Färbung violettroth.

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