Titel: Verfahren zur Isolirung und Zubereitung von Gespinnstfasern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 5 (S. 188)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is04_05

Verfahren zur Isolirung und Zubereitung von Gespinnstfasern.

P. Hosemann und B. Fiegel in Berlin (D. R. P. Kl. 29 Nr. 36781 vom 5. September 1885) schlagen vor, getrocknete Stengel oder vom Holze befreiten Bast solcher Pflanzen, welche, wie z.B. Hanf oder Flachs, zur Gewinnung von Gespinnstfasern geeignet sind, oder auch die daraus gefertigten Gespinnste oder Gewebe etwa 24 Stunden lang in ein Bad zu geben, welches aus schwach angesäuertem oder alkalisch reagirendem Pepsin oder Pankreas haltigem Wasser besteht. Durch dieses Bad sollen alle Gummi- und Harzstoffe gelöst und dann durch Abwässern und Spülen entfernt werden. Das Bad wird einfach so hergestellt, daſs man 1 bis 1k,5 thierischen Magen (Ochsenmagen) in zerkleinertem Zustande einige Tage in 50k Wasser liegen läſst, welches mit Salzsäure schwach angesäuert oder mit Alkalicarbonat alkalisch gemacht ist.

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