Titel: H. Müller's Bogenlichtlampe mit Steigrad und Hemmungsgabel zur Regelung des Kohlenabstandes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 6 (S. 188–189)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is04_06
|189|

H. Müller's Bogenlichtlampe mit Steigrad und Hemmungsgabel zur Regelung des Kohlenabstandes.

In der Bogenlichtlampe von Hermann Müller in Zürich-Hottingen (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 35661 vom 23. August 1885) werden die sich berührenden Kohlen beim Schlieſsen des Stromes durch irgend eine Vorrichtung getrennt, so daſs der Lichtbogen entsteht. Wird letzterer durch Abbrand der Kohlen zu groſs, so geht ein entsprechend starker Stromzweig durch einen Nebenschluſs-Elektromagnet (bezieh. Solenoid); dieser zieht seinen Anker an, hebt dabei zunächst den einen Lappen einer Hemmungsgabel aus einem Steigrade aus, so daſs letzteres sich bis zur Hemmung durch den anderen Lappen um einen halben Zahn drehen und zugleich eine die obere Kohle tragende, in ein auf der Steigradachse sitzendes Getriebe eingreifende Zahnstange sich senken lassen kann; gleich darauf aber unterbricht der angezogene Anker den Strom im Nebenschlüsse, fällt ab, dreht die Gabel im entgegengesetzten Sinne und gestattet dem Steigrade abermals eine Drehung, der Kohle eine weitere schrittweise Senkung, worauf sich beim Abfallen des Ankers dasselbe Spiel wiederholt.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: