Titel: Verfahren zum Ueberziehen verzinkter Eisengegenstände mit Metallen oder Legirungen auf heiſsem Wege.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 9 (S. 189–190)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is04_09

Verfahren zum Ueberziehen verzinkter Eisengegenstände mit Metallen oder Legirungen auf heiſsem Wege.

Um verzinktes Eisen mit Silber oder anderen Metallen oder Legirungen, deren Schmelzpunkt höher liegt als der des Zinkes überziehen zu können, hat man sich seither der Plattirung oder der galvanischen Niederschlagung deshalb bedient, weil beim Ueberziehen des Eisens mit geschmolzenem Zink auf der gebildeten, höher als Zink schmelzenden Eisenzinklegirung stets überschüssiges |190| Zink haften blieb, welches beim Einbringen in das Metallbad, z.B. von geschmolzenem Silber, verbrannte, wodurch ein Anhaften dieses Metalles in Folge der Bildung einer Zinkoxydschicht unmöglich wurde. F. W. Koffler und E. Zwierzina in Unter St. Veit bei Wien (D. R. P. Kl. 48 Nr. 36706 vom 17. November 1885) empfehlen nun, von den verzinkten Eisengegenständen das überschüssige Zink, so lange es noch flüssig ist, durch Bürsten o. dgl. mechanisch zu entfernen. Werden in dieser Weise behandelte verzinkte Eisengegenstände alsdann in geschmolzenes Silber o. dgl. getaucht, so sollen sich gut haltende Ueberzüge bilden.

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