Titel: E. Hauffe's Herstellung von Salin-Radirungen in Glas.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 12 (S. 191)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is04_12

E. Hauffe's Herstellung von Salin-Radirungen in Glas.

Nach Angabe von E. Hauffe in Dresden (D. R. P. Kl. 32 Nr. 36663 vom 13. November 1885) wird zum Zwecke des Aetzens ein in gewöhnlicher Weise mit Silber belegter und mit Menniganstrich versehener Spiegel auf der Rückseite (auf dem Menniganstriche) mit einer Grundirung, bestehend aus arabischem Gummi, Gelatine, Bleiweiſs und Wasser, bestrichen; nachdem völlig getrocknet ist, bringt man die gewünschte Zeichnung in Abziehfarbe, welche als Deckmittel für die bleibende Grundirung dient, mittels nassen Schwammes auf den Grund und läſst abermals trocknen. Hierauf wäscht man die Fläche mit lauwarmem Wasser leicht ab, läſst wieder trocknen und entfernt das Deckmittel der Zeichnung mit Nitrobenzol. Es zeigt sich nun die grundirte Zeichnung, welche mit der Zeit immer härter wird. Man entfernt schlieſslich den Menniganstrich durch Abwaschen mit absolutem Alkohol, welcher die Zeichnung nicht angreift, und ätzt die bloſsgelegte Silberschicht mit verdünnter Salpetersäure (1 : 2) weg.

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