Titel: Entzinnung von Weiſsblechabfällen auf elektrolytischem Wege.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 6 (S. 237)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is05_06

Entzinnung von Weiſsblechabfällen auf elektrolytischem Wege.

Nach dem Vorschlage von W. Beatson in Rotherham, Yorks (Englisches Patent 1885 Nr. 11067) werden die Weiſsblechabfälle zerkleinert in eine Drehtrommel gegeben, welche um eine eiserne Achse sich bewegt; der Mantel besteht aus einem Gewebe von Eisendraht. Diese Trommel dreht sich langsam in einem Bade von kaustischer Soda oder Potasche und Cyankali o. dgl. Das Bad wird bis nahe zum Siedepunkte erhitzt und darauf ein elektrischer Strom hindurch geleitet, indem die Trommel mit der Anode einer galvanischen Batterie oder einer Dynamomaschine verbunden wird, während die Kathode an einer Platte befestigt ist, die zur Aufnahme des niedergeschlagenen Zinnes dienen soll; die letztere wird zweckmäſsig in der Form von sich langsam drehenden Walzen ausgeführt, welche gegen einander schleifen und dadurch das Zinn in den festen, metallischen Zustand überführen. (Vgl. J. Smith 1885 258 328.)

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