Titel: Herstellung poröser Thonwaaren mittels Naphtalin.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 11 (S. 238–239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is05_11

Herstellung poröser Thonwaaren mittels Naphtalin.

Eine Neuerung in der Herstellung poröser Thonwaaren besteht nach S. Stein in Bonn (vgl. D. R. P. Kl. 80 Nr. 23947 vom 1. December 1882) darin, daſs man der Thonmasse, anstatt fein geriebene Korkabfälle o. dgl., Naphtalin zusetzt. Man rührt das Naphtalin in Wasser ein, bis ein dicker Brei entsteht, welchen man innig mit der Formmasse mischt. Dann werden die Stücke geformt, getrocknet und in besonderen Gestellen in einer Heizkammer langsam, aber so weit erhitzt, bis das Naphtalin ausgetrieben ist. Dasselbe wird aufgefangen und kann von Neuem verwendet werden. Der Hauptvortheil des Naphtalins besteht darin, daſs dasselbe keine Aschenrückstände hinterläſst, auch etwa im Inneren |239| dicker Steine zurückgebliebenes Naphtalin nicht nachtheilig auf die Porosität der Thonwaaren wirkt.

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