Titel: Die Haarbügel-Glühlampen von Woodhouse und Rawson in London.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 7 (S. 285)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is06_07

Die Haarbügel-Glühlampen von Woodhouse und Rawson in London.

Um den Glanz der Glühlampen ohne Nachtheil für dieselben erhöhen zu können, bleibt kein Mittel übrig, als die Kohlenfäden derselben aus reinen niedergeschlagenen Kohlentheilchen von groſser Härte und Feinheit, welche in innigster Verbindung mit einander stehen, herzustellen. Die Kohlenfäden der Haarbügel-Lampen sind von chemisch reiner niedergeschlagener Kohle; der Name „Haarbügel“ ist nur eine Handelsbezeichnung. Die Bügel sind, wiewohl von groſser Härte und Reinheit, fast nicht erkennbar; sie haben bei den kleinen Lampen, welche bis herab zur Gröſse einer Erbse hergestellt werden können, die Stärke eines feinen Haares (0,05 bis 0mm,075). Der erforderliche Strom für diese Lampen ist so unbedeutend, daſs das Glas kaum warm wird und die Lampen ohne Gefahr gegen die Haut gedrückt werden können. (Nach dem Praktischen Maschinenconstructeur, 1886 * S. 172.)

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