Titel: Zur Theorie der Centrifugalregulatoren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 1 (S. 332)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is07_01

Zur Theorie der Centrifugalregulatoren.

J. Valet veröffentlicht in Armengaud's Publication industrielle, 1885/86 Bd. 30 * S. 556 einen Beitrag zur Theorie des Centrifugalpendels, in welchem er die Formel ableitet: tg a = 0,001118 n2Lsin a, wobei L die Pendellänge, n die Anzahl der Umdrehungen in der Minute und a den Ausschlagwinkel, gerechnet zur lothrechten Mittellinie, bezeichnet. Aus der Betrachtung dieser Formel und einiger hiernach berechneter Beispiele folgert Valet, daſs Pendel von mittlerer Länge, etwa 0,3 bis 0m,5, bei 50 bis 60 Umdrehungen in der Minute die für die Uebertragung auf eine innere Steuerung zweckmäſsigsten Bewegungen des Muffes ergeben. Die Formel gilt jedoch nur für offene Pendelstangen, welche in einem Punkte der Mittellinie aufgehängt sind; für Pendel, deren Stangen auſserhalb derselben aufgehängt sind, ist in obiger Formel für L die sich bei jeder Pendelstellung ändernde Entfernung des Pendelgewicht-Schwerpunktes vom Schnittpunkte der Mittellinien der Stange und des Pendels selbst einzusetzen.

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