Titel: Glühlampen mit Schutzvorrichtung zur Verhütung von Feuersbrünsten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 9 (S. 334)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is07_09

Glühlampen mit Schutzvorrichtung zur Verhütung von Feuersbrünsten.

Zur Verminderung der Feuersgefahr in Räumen, welche mit entzündlichen Körpern, z.B. Pulverstaub, angefüllt sind, hatte Major Watkin in Waltham-Abbey schon früher an Glühlampen einen Wasserbehälter angebracht (vgl. 1884 252 156); drei Lampen befanden sich in einer Glasglocke, welche gleich dem darüber befindlichen Behälter mit Wasser gefüllt war. Die Lampe bot aber nicht genügenden Schutz beim Zerbrechen einer Lampenglocke. Deshalb hat Oberst Brackenbury daselbst die Anordnung verbessert. Die Glühlampe ist nach dem Engineer, 1885 Bd. 59 * S. 413 gleich in einer gröſseren, mit Wasser gefüllten Glocke untergebracht, wodurch das Gewicht des Wassers auf ⅓ gegen das frühere herabgebracht ist. Auſserdem sind die Zuleitungsdrähte zunächst mit Guttapercha, dann mit einer Hülle aus fein gebranntem Gyps und endlich durch Firniſs isolirt; diese Isolirung verträgt eine Erwärmung bis 130°, während die frühere Isolirung mittels Guttapercha allein schon bei 100° in Gefahr bringender Weise beschädigt wurde.

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