Titel: Herstellung von sogen. metallisirtem Garn.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 14 (S. 336)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is07_14

Herstellung von sogen. metallisirtem Garn.

Das Gewebe zu Gesundheits-Leibbinden, welche bei Berührung mit dem menschlichen Körper ein trockenes elektrisches Element bilden, so daſs durch die Wirkung des Schweiſses schwache elektrische Ströme erzeugt werden sollen, wird aus sogen. metallisirtem Garn erzeugt. Zur Herstellung dieses Garnes hat U. R. Pumariega in Avilès, Spanien (D. R. P. Kl. 8 Nr. 37063 vom 17. Februar 1886) ein Verfahren angegeben, bei welchem die Bäder, mit denen das Garn getränkt wird, sich aus den Oxyden von Eisen, Kupfer, Zink und Zinn und schwach gummirtem Wasser zusammensetzen. Zur Metallisirung von 1k Garn sollen von diesen Oxyden in feiner Pulverform je 30 bis 40g einer Lösung im Gewichte von 1k, bestehend aus 100 Th. Wasser und 3 Th. Gummi, zugesetzt werden. Die Fäden müssen durch dieses beständig aufgerührte Bad gespannt und zur vollkommeneren Aufsaugung unter abwechselndem Auf- und Zudrehen geführt werden.

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