Titel: Vogelsang's Schiffsschraube.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 2 (S. 483–484)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is10_02

Vogelsang's Schiffsschraube.

Durch die unregelmäßige Vertheilung der Schraubenflügel am Umfange der Schraubennabe glaubt A. F. N. Vogelsang in Philadelphia (* D. R. P. Kl. 65 Nr. 36808 vom 15. December 1885) das Auftreten von Wirbeln im Wasser beim Arbeiten der Schraube und dem dadurch herbeigeführten sog. Slip zu vermeiden, weil er annimmt, daſs die Schraube bei seiner Anordnung der Flügel mehr Widerstand findet. Es sollen sich niemals zwei Flügel diametral gegenüber stehen, dieselben also ungleichmäſsigen Abstand von einander erhalten. Werden zwei oder drei Flügel auf einer Seite der Nabe angeordnet, so wird |484| entweder zur Ausgleichung des Gewichtes derselben in Bezug auf die Schraubenachse ein Gegengewicht oder ein weiterer Flügel an Stelle desselben vorgesehen. Dieser Gegenflügel soll aber nicht so gestellt sein wie bei den üblichen dreiflügeligen Schiffsschrauben, sondern so, daſs der Abstand zwischen den Flügeln ungleich bleibt.

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