Titel: Verfahren zum freihändigen Formen von Thonwaaren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 5 (S. 484)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is10_05

Verfahren zum freihändigen Formen von Thonwaaren.

Um Thonwaaren ohne Benutzung von Dreh- oder Preſsformen frei und möglichst dünnwandig gestalten zu können, will A. Schierholz in Plaue, Thüringen (D. R. P. Kl. 80 Nr. 36557 vom 26. September 1885) die Haltbarkeit der Thonschicht beim Formen durch aufgedrückte biegsame Blätter sichern. Auf die ausgewalzten Massekuchen werden auf beiden Seiten durch Walzen oder Pressen Gewebe oder andere allseitig biegsame Stofflagen aufgedrückt. Mit diesen wird die Thonschicht dann freihändig geformt und trocknen gelassen, worauf die Gewebelagen o. dgl. wieder abgezogen werden, um den fertigen Gegenstand zu brennen. Durch diese biegsamen Stofflagen kann die Thonschicht auf ihren beiden Seiten gemustert werden, wenn man z.B. Stickereien, Pflanzenblätter o. dgl. benutzt; so kann ein Porzellanblatt hergestellt werden, welches auf beiden Seiten deutlich alle Rippen und Adern der zum Halten der Thonschicht benutzten Pflanzenblätter ersehen läſst.

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