Titel: Schienenunterstützungen aus Naphtaabfällen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 262/Miszelle 6 (S. 545)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj262/mi262is11_07

Schienenunterstützungen aus Naphtaabfällen.

Textabbildung Bd. 262, S. 545
In der Wochenschrift des österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins, 1886 * S. 152 findet sich die Mittheilung, daſs bei der transkaspischen Bahn (Kaspisches Meer-Merw), an Stelle der mit schlechtem Erfolge versuchten Steinwürfel, aus Naphtarückständen hergestellte Blöcke Verwendung finden. Die von den flüssigen Theilen getrennten Rückstände erhalten einen Zusatz von 75 Proc. Kalkpulver, wodurch eine Art Asphalt entsteht, welcher in geschmolzenem Zustande mit 25 Proc. feinem Kiese gemengt in Formen gebracht wird, worin er erstarrt. Die auf solche Weise erhaltenen Würfel werden zur Aufnahme des Schienenfuſses mit einer Einkerbung versehen, in welche als elastische Zwischenlage Holzbrettchen eingefügt werden. Die groſse Hitze (bis 48°) hat die Asphaltwürfel bis jetzt nicht verändert. Die Figur zeigt einen Würfel, wie solche zur Schienen Unterstützung – mit regelmäſsigem Wechsel von je 3 Würfeln und einer hölzernen Querschwelle – verwendet werden und sich bisher gut bewährt haben sollen.

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