Titel: Purel's Teigknetmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263 (S. 464)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/ar263169

Purel's Teigknetmaschine.

Mit Abbildungen auf Tafel 29.

Die Teigknetmaschine1) von Purel kennzeichnet sich nach Engineering, 1887 Bd. 43 * S. 113 durch eine Trennung des Troges von dem Knetmechanismus. Während sonst gewöhnlich die Knetarme oder Knetflügel in dem Troggestelle, oder, wie auch bei den bekannten Knetmaschinen von Werner und Pfleiderer in Cannstatt, im Troge selbst gelagert sind, hängen bei Purel's Maschine die Knetarme mit ihrem Antriebmechanismus in einem frei ausragenden Wandgestelle, unter welches der Trog gefahren wird. Dadurch wird die Reinigung des vollkommen frei gemachten Troges wesentlich erleichtert.

Wie aus Fig. 11 Taf. 29 zu entnehmen ist, stecken auf einer in dem Wandgestelle F senkrecht gelagerten Achse A fest bezieh. auf einer lose drehbaren Büchse derselben die Knetarme B und C, welche in einander liegende Kreise beschreiben und von der Handkurbel H aus durch Vermittelung von Kegelrädern nach verschiedener Richtung gedreht werden. Die senkrechte Achse A trägt noch ein Schwungrad M und das obere Kegelrad eine Riemenrolle r, von welcher ein offener und ein geschränkter Riemen nach einer senkrechten Spindel I treibt. Dadurch wird der auf zwei Laufrädern D ruhende, durch Schwenkung unter die Knetarme eingeschobene Trog T durch eine am Ende der Spindel I sitzende, in die Mutter m am Troge T eingedrehte Schraube festgehalten; ein Lappen l, welcher sich an die Handkurbelachse legt, verhindert dabei eine wagerechte Drehung des Troges. Von der Handkurbelachse wird durch den Riemen S gleichzeitig eine in dem Trichter P befindliche Zellenwalze O (vgl. Fig. 10 Taf. 29) getrieben, durch welche die gleichmäſsige Zuführung von Mehl während des Knetens vermittelt wird.

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Vgl. Dathis bezieh. Schumacher 1885 258 * 258.

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