Titel: Merck's chemisch reine Chromsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 16 (S. 64)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi01_16

Merck's chemisch reine Chromsäure.

G. Vulpius berichtet im Archiv der Pharmacie, 1886 Bd. 224 S. 964, daſs die Firma Merck in Darmstadt reine Chromsäure in den Handel bringt, deren Krystalle stahlglänzend, von dunkelbraunrother, dem Blutstein ähnlicher Farbe und nur an besonders feuchter Luft zerflieſslich sind. Ein solches Präparat ist von um so gröſserer Wichtigkeit, als Chromsäure am Silberdraht angeschmolzen in neuerer Zeit zum Aetzen bei Kehlkopfkrankheiten verwendet wird, wobei es besonders darauf ankommt, daſs das Aetzmittel nicht zerläuft und um die Aetzstelle liegende Gewebe angreift. Die gewöhnliche, in scharlachrothen, an der Luft leicht zerflieſsenden Krystallen im Handel vorkommende, als rein bezeichnete Chromsäure enthält bis zu 7 Proc. Schwefelsäure, während in sogen. technischer Chromsäure sogar bis zu 24 Proc. Schwefelsäure nachgewiesen sind.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: