Titel: Castendyck's Fangvorrichtung unter Benutzung flüssiger Kohlensäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 3 (S. 59)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi01_3

Castendyck's Fangvorrichtung unter Benutzung flüssiger Kohlensäure.

Die Ausdehnungskraft flüssiger Kohlensäure will W. Castendyck in Haus Schlewecke-Harzburg (* D. R. P. Kl. 5 Nr. 36948 vom 19. Februar 1886) in der Weise bei einer Fangvorrichtung für Förderkörbe verwerthen, daſs die Fangklauen mit Kolben verbunden sind, welche in Cylindern spielen, und daſs beim Reusen des Seiles die flüssige Kohlensäure aus einem am Förderkorbe befestigten Vorrathsgefäſse in die Cylinder tritt, die Fangklauen daher nach auſsen gedrückt werden. Der Eintritt der Kohlensäure wird durch ein Kegelventil vermittelt, dessen Drehkurbel durch eine Feder mit dem Förderseile verbunden ist; läſst das Förderseil also nach, so öffnet die Feder das Ventil. Damit beim Nachlassen des Druckes der Kohlensäure die Kolben der Fangklauen nicht zurücktreten, haben die Kolben Sperrzähne erhalten, in welche Klinken einfallen.

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