Titel: Apparate zum Formen von Glasflaschenhälsen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 7 (S. 60)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi01_7

Apparate zum Formen von Glasflaschenhälsen.

Zum Anpressen eines möglichst nahtfreien Randes an Glasflaschenhälsen benutzt P. Thusius in Magdeburg (* D. R. P. Kl. 32 Nr. 36463 vom 18. December 1885) an Stelle der sonst gebräuchlichen Rollenschere einen Apparat mit über einander greifenden Preſsbacken. Diese Backen sind radial um einen der Höhlung des Flaschenrandes entsprechenden Dorn verschiebbar und werden mittels eines Handhebels, nachdem der mit dem sogen. Bande versehene Flaschenhals auf den Dorn gesetzt ist, fest gegen diesen gedrückt. Die Backen sind nach einer Seite zugeschärft und dort übergreift bei geschlossenen Backen immer einer den anderen. Die Innenfläche der Form wird dadurch glatt und sogen. Nähte sollen, trotzdem die Flasche oder die Form nicht gedreht wird, nicht auftreten.

Zum Formen von Auſsengewinde an Glasflaschenhälse (vgl. Eigel 1886 259 53) versieht Fr. Siemens in Dresden (* D. R. P. Kl. 32 Nr. 34590 vom 15. Februar 1885) die eine Rolle der gewöhnlichen Glasmacherschere mit Gewinde. Die letztere Rolle bestimmt also die Form der Gewindegänge, während die andere Rolle nur zur Führung und Stütze dient. Die Rollen sind der jeweilig gewünschten Form des Flaschenverschlusses entsprechend leicht auswechselbar,

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