Titel: Unmagnetisirbarer Stahl für Uhren u. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 9 (S. 60)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi01_9

Unmagnetisirbarer Stahl für Uhren u. dgl.

Das Geschäftshaus Moses Fadon and Sons in Sheffield bringt eine Stahlsorte von etwa 15 Proc. Mangangehalt, welcher die Eigenschaft besitzt, sich nur in sehr geringem Maſse magnetisiren zu lassen, in den Handel. Untersuchte Stücke solchen Stahles verhielten sich bei der Berührung mit Stahlmagneten so, als ob auf sie nicht die geringste Wirkung ausgeübt werden würde. Auch bei der Einwirkung eines kräftigen Ruhmkorff'schen Elektromagnetes, welcher durch 40 Daniell-Elemente erregt wurde, konnte kein merkbarer Einfluſs beobachtet werden. Das Metall läſst sich leicht in dünnen Platten ausstanzen, dickere Platten jedoch werden zerdrückt. Man hat versucht, diesen Stahl zur Herstellung von Chronometern u. dgl. zu benutzen; seine absolute Festigkeit beträgt ungefähr 68,5k/qmm. (Nach den Mittheilungen des Technologischen Gewerbemuseums in Wien, Section für Metall-Industrie und Elektrotechnik, 1886 S. 159.)

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