Titel: Neuerungen an Sandblaseapparaten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 5 (S. 159)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi03_5

Neuerungen an Sandblaseapparaten.

Um die Kraft des Sandstrahles (vgl. Tilghman 1874 212 * 14. 1884 252 * 58) dem Härtegrade der verschiedenen zu mattirenden Gegenstände anpassen zu können, wie es bei Bearbeitung von Metallflächen nothwendig ist, haben B. J. Round und W. Wham in Birmingham (* D. R. P. Kl. 32 Nr. 33362 vom 25. April 1885) folgende Einrichtung zur Regelung der Stahlstärke getroffen: Die Luft wird aus einer verschlossenen Arbeitskammer durch eine Luftpumpe oder ein Sauggebläse abgezogen, so daſs die äuſsere Luft den Sand durch eine Düse senkrecht nach aufwärts gerichtet in die luftverdünnte Kammer treibt. In derselben werden die Gegenstände von den Händen des Arbeiters, welche durch in den Kammeröffnungen angebrachte Gummistulpen abgedichtet sind, gehalten und geführt. Je nach dem Grade der Luftverdünnung in der Arbeitskammer wird der Sandstrahl stärker oder schwächer, weshalb in der Wand der Arbeitskammer eine vom Arbeiter mittels Drehschieber verstellbare Oeffnung angeordnet wird, durch welche beliebig die äuſsere Luft in die Kammer treten und die gewünschte Luftverdünnung erzeugen kann.

J. Mathewson in Sheffield (* D. R. P. Kl. 32 Nr. 34154 vom 20. März 1885) wirft den Sand durch einen Dampfstrahl gegen die zu bearbeitende Fläche. Um hierbei eine Erwärmung des Arbeitstückes und ein Feuchtwerden des Sandes zu vermeiden, was ein Springen der Gläser und eine unreine Wiedergabe der Zeichnungen zur Folge haben kann, wird der Sand-Dampfstrahl mittels eines Luftstromes erst gekühlt und getrocknet.

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