Titel: Gewichtsanalytische Bestimmung der Borsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 7 (S. 258–259)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi05_7

Gewichtsanalytische Bestimmung der Borsäure.

Th. Rosenbladt gründet ein Verfahren zur Bestimmung der Borsäure auf die Leichtflüchtigkeit des Borsäuremethyläthers, welcher bei 65° siedet. Die zu untersuchende Probe wird möglichst fein pulverisirt, in einem Kölbchen zuerst mit concentrirter Schwefelsäure und dann mit Methylalkohol zusammen gebracht, der gebildete Borsäuremethyläther im Wasserbade abdestillirt und in geeignet angeordnetem Kühlgefäſse aufgefangen. Man gibt den Methylalkohol |259| nach einander in Mengen von etwa 5cc zu und treibt den Aether nach jedem Zusätze über. Das Destillat wird über geglühter Magnesia in einer Platinschale abgedampft und der Rückstand geglüht. Das Gewicht der Platinschale und der Magnesia ist vorher bestimmt, so daſs die Gewichtszunahme nach dem Eindampfen und Glühen unmittelbar die Menge der Borsäure angibt. (Nach der Zeitschrift für analytische Chemie, 1887 Bd. 26 S. 18.)

Ein auf den gleichen Prinzipien beruhendes Verfahren ist von F. A. Gooch in der Chemical News, 1887 Bd. 55 S. 7 beschrieben.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: