Titel: Palm's Nachweis und Bestimmung der Milchsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 11 (S. 308)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi06_11

Palm's Nachweis und Bestimmung der Milchsäure.

Zum Zwecke des Nachweises und der Bestimmung von Milchsäure in physiologischen und pathologischen Fällen empfiehlt R. Palm in der Zeitschrift für analytische Chemie, 1887 Bd. 27 S. 33, das zerkleinerte Untersuchungsobjekt, falls freie Milchsäure nachgewiesen werden soll, mit Aether auszuziehen, den Aether zu verdampfen und den Rückstand zur Abscheidung von Fett in Wasser zu lösen. Hierauf wird das Filtrat mit Bleiessig versetzt, um andere organische Stoffe, welche auswässeriger Lösung durch Bleiessig gefällt werden, niederzuschlagen, dann abermals filtrirt, wieder Bleiessig und zuletzt alkoholisches Ammoniak zugefügt. Wenn Milchsäure vorhanden ist, so scheidet sich dieselbe in Form eines Bleisalzes von der Zusammensetzung 3PbO.2(C3H6O3) als körnigsandiger, in Weingeist völlig unlöslicher Niederschlag aus. Durch Glühen des Bleilaktates erfährt man aus dem Verluste die Menge der vorhandenen Milchsäure. Ist an Basen gebundene Milchsäure zu bestimmen, so wird vor der Extraction mit Aether mit Schwefelsäure angesäuert. (Vgl. Simand, 1885 256 41.)

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