Titel: Telephoniren ohne Drahtleitung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 5 (S. 305)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi06_5

Telephoniren ohne Drahtleitung.

Prof. A. E. Dolbear hat in Amerika eine Anordnung zum Telephoniren ohne Drahtleitung patentirt, wobei er nach dem Scientific American Supplement. 1886 * S. 9119 am gebenden und empfangenden Orte einen nur lokalen Stromkreis herstellt, welcher einerseits an einer Erdplatte, andererseits an der einen Belegung eines Condensators endet, dessen zweite Belegung isolirt bleibt. In diesen Stromkreis wird am empfangenden Ende ein Empfangstelephon (z.B. das statische Telephon Dolbear's, vgl. auch 1883 248 * 162) eingeschaltet, am gebenden dagegen die secundäre Rolle eines Inductors, dessen primäre Rolle zugleich mit einer Batterie und einem Mikrophon in einem geschlossenen Stromkreise liegt. Die beim Sprechen gegen das Mikrophon der Erdplatte am gebenden Ende zugeführte positive Elektricität soll die negative elektrische Spannung an der Erdplatte am empfangenden Ende so kräftig und regelmäſsig ändern, daſs man die Worte im Telephon gut verstehen kann. Dolbear gibt an, daſs man so wenigstens auf 0km,8 Entfernung sprechen könne.

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