Titel: Bestimmung der Fettsäuren in Seifen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 13 (S. 448)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi09_13

Bestimmung der Fettsäuren in Seifen.

B. Schulze schlägt in der Zeitschrift für analytische Chemie, 1887 Bd. 26 S. 27 vor, die abgewogene Seifenprobe mit verdünnter Schwefelsäure zu zersetzen und durch übergeschichteten Aether die frei gemachten Fettsäuren in Lösung zu bringen. Nach vollständiger Zersetzung der Seife saugt man mittels einer Pipette die untere saure Flüssigkeitsschicht thunlichst weit ab, setzt destillirtes Wasser zu, saugt abermals ab und wiederholt diese Behandlungsweise noch 2mal. Man spült die Pipette auſsen und innen mit Aether ab und gibt 1 oder 2 Tropfen Chlorbariumlösung in das Kölbchen und fällt dadurch etwa noch vorhandene geringe Mengen von Schwefelsäure. Bei einiger Geschicklichkeit behält man so wenig Wasser unter der Aetherlösung, daſs man diese unmittelbar filtriren kann. Im Uebrigen wird wie bei jeder Fettbestimmung verfahren; die erhaltenen Fettsäuren sind völlig frei von Schwefelsäure und bräunen sich nicht bei 100°. (Vgl. auch Sienier bezieh. Meister 1875 215 95. 475.)

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