Titel: Ransome's vierseitige Bretthobelmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 3 (S. 444–445)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi09_3

Ransome's vierseitige Bretthobelmaschine.

Das Gestelle einer von Allen Ransome und Comp. in Chelsea, London, gebauten Holzhobelmaschine zur gleichzeitigen Bearbeitung aller vier Seiten eines Brettes ist nach Engineering, 1886 Bd. 42 * S. 34 in einem Stück gegossen. Vier starke geriffelte Vorschub walzen, von denen die zwei oberen durch ein Gewicht belasteten und ebenfalls durch Stirnräder wie die unteren angetriebenen Walzen in Hebellagern laufen, können, je nach der Schnittbeschaffenheit und Holzart |445| auf einen Vorschub von 4 bis 15m in der Minute eingestellt werden. Die Antriebsräder liegen auſserhalb, so daſs dadurch die Gestellbreite verringert und die Zugänglichkeit erhöht wird. Knapp hinter den Vorschubwalzen liegt die untere Messerwelle in einer Aussparung des Gestelles derart gelagert, daſs ihre Auswechselung ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen ist. Darüber stecken in einem Querbügel vier federnde Druckschrauben, welche das Brett niederhalten. Die obere Messerwelle findet ihre Lagerung in einem geneigten Schlitten, welcher mittels einer Schraubenspindel in der Höhenlage eingestellt und durch Flügelmuttern an den Führungsbock festgemacht werden kann. Die beiden seitlichen Messerwellen sind nicht im Hauptgestelle, sondern in einem an dasselbe angeschraubten Rahmen am hinteren Kopfende angeordnet. Eine von diesen Wellen hat Einstellung in der Breitenrichtung. Drei belastete Querschienen vor den oberen, zwischen diesen und den seitlichen sowie nach den letzteren Messerwellen pressen das Brett auf die Tischführung, sowie stellbare Rollen dem durchlaufenden Brette die nöthige Seitenführung geben.

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