Titel: Benutzung alter eiserner oder stählerner Schachtseile als Leiter bei elektrischer Grubenbeleuchtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 6 (S. 494–495)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi10_6

Benutzung alter eiserner oder stählerner Schachtseile als Leiter bei elektrischer Grubenbeleuchtung.

A. Sopwith hat in einem Vortrage zu Birmingham 1886 vor der British Association über die elektrische Beleuchtung in den Cannok-Chase-Steinkohlenwerken als eigenartig die Verwendung alter Schachtseile aus Eisen oder Stahl als Haupt- und Nebenleiter hervorgehoben. Auf diesen Werken wird jährlich zwischen 6 und 8km Seil auſser Dienst gesetzt, deren Durchmesser zwischen 16mm und 38mm und darüber schwankt; der Widerstand der Seile hat sich nach Engineering, 1886 Bd. 42 S. 325 als 1/7 des Widerstandes von (gut leitenden) Kupferseilen von gleicher Dicke herausgestellt. In den Schächten wurden die Seile zum Schütze gegen die angreifende Wirkung des Wassers in Holzröhren an der Seite des Schachtes eingehängt und roh auf Winkelstützen isolirt. Ueber |495| Tage wurden die Seile in Ziegelkanäle gelegt, welche mit Gastheer und Kohlenklein ausgefüllt wurden; es scheint indessen ausreichend, wenn die Seile neben einander in solches Material gelegt werden. Unter der Erde wurden die Seile einfach mit alten gefirniſsten Decken o. dgl. umwickelt. (Vgl. Ebeling 1884 253 532.)

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