Titel: Eisenmann's galvanisches Element mit Wolframsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 5 (S. 540)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi11_5

Eisenmann's galvanisches Element mit Wolframsäure.

Als erregende Flüssigkeit für galvanische Elemente empfiehlt Richard Eisenmann in Berlin (D. R. P. Kl. 21 Nr. 37832 vom 11. Mai 1886) Wolframsäure, welche ähnlich wie Chromsäure wirkt, aber nach ihrer Reduction durch die Metallelektroden (namentlich Zink) schon durch den Sauerstoff der Luft wieder in Säure umgewandelt wird, während zugleich durch einen geringen Zusatz von Phosphorsäure die wolframsauren Salze in der sauren Flüssigkeit in Lösung erhalten werden. Die Anwendung der Wolframsäure empfiehlt sich daher namentlich bei Elementen mit in Umdrehung erhaltenen Elektroden, bei denen durch die Umdrehung beständig Luft zugeführt wird. 30g wolframsaures Natron und 5g phosphorsaures Natron sollen in 350cc Wasser gelöst und ein wenig Schwefelsäure zugesetzt werden. Elektromotorische Kraft und innerer Widerstand entsprechen denen der Chromsäure-Elemente.

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